
Eishockey-WM 2027 im Dome: Planung nach CAS-Urteil offen
WM 2027 im Dome in der Schwebe: CAS-Urteil zu Russland sorgt für Unsicherheit. DEB-Chef Lutz schließt Rückgabe des Gastgeberrechts nicht aus.
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Das CAS-Urteil zur Rückkehr russischer Teams in das internatione Eishockey wirft große Fragen auf - auch für Düsseldorf. Die Eishockey-WM 2027 im Düsseldorfer Dome steht nach der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs weiter in der Schwebe. Der Deutsche Eishockeybund (DEB) schließt eine Rückgabe des Gastgeberrechts nicht aus.
IIHF berät über weiteres Vorgehen
Der Weltverband IIHF kommt an diesem Montag zusammen, um über die Konsequenzen des CAS-Urteils zu beraten. Das Schiedsgericht hatte entschieden, russische Nationalteams wieder zu internationalen Wettbewerben zuzulassen. DEB-Chef Frank Lutz hat eine Rückgabe der WM-Ausrichtung erneut nicht ausgeschlossen.
Auch die Bundesregierung betrachtet das Urteil kritisch. Sie will sich mit dem Deutschen Eishockeybund über das weitere Vorgehen austauschen.
Was das für Düsseldorf bedeutet
Für Düsseldorf steht viel auf dem Spiel. Der Spielplan sieht bereits Folgendes vor:
- Viele Vorrundenspiele im Düsseldorfer Dome
- Die komplette Endrunde im Dome
- Das Eröffnungsspiel in der Arena auf Schalke - bereits ausverkauft
Ukraine könnte WM-Platz verlieren
Besonders brisant: Sollte die IIHF am bisherigen Format festhalten, könnte die Ukraine ihren WM-Startplatz an Russland verlieren. Das würde die ohnehin schwierige Lage politisch noch stärker aufladen.
Düsseldorfer Planung weiter offen
Bis zur Klärung auf IIHF-Ebene bleibt die gesamte Planung rund um die Eishockey-WM 2027 im Düsseldorfer Dome in der Schwebe.