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Der Rat der Stadt stimmt über den Haushalt 2026 ab: Viele Menschen sitzen in einem Saal und schauen nach vorne, einige haben die Hand gehoben.
© Antenne Düsseldorf
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Düsseldorfer Stadtrat beschließt Haushalt für 2026

Der Düsseldorfer Stadtrat hat den Haushalt 2026 beschlossen. Die Stadt plant mit 4,4 Milliarden Euro Ausgaben und greift tief in die Rücklage.

Veröffentlicht: Freitag, 20.03.2026 04:27

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Im Düsseldorfer Rathaus geht wieder alles nach Haushaltsplan: Der Stadtrat hat am Abend des 18. März 2026 mit den Stimmen von CDU und Grünen den Haushalt für 2026 verabschiedet. Der Etat sieht für das laufende Jahr Ausgaben von 4,4 Milliarden Euro vor. Mehr als eine Milliarde Euro davon geht in die Löhne des städtischen Personals. Mögliche zusätzliche Kosten durch laufende Tarifverhandlungen sind dabei noch nicht eingerechnet. Schon deshalb bleibt die Finanzlage der Stadt angespannt.

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Düsseldorf plant 4,4 Milliarden Euro Ausgaben

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Die Ausgaben in Höhe von 4,4 Milliarden Euro kann Düsseldorf nur einplanen, weil die Stadt tief in ihre Ausgleichsrücklage greift. Rund 400 Millionen Euro aus der Rücklage sind für den Haushalt eingeplant. Damit ist das Sparpolster der Stadt nahezu aufgebraucht. Nach aktuellem Stand bleiben in der Rücklage nur noch rund 25 Millionen Euro übrig. Das zeigt, wie eng der finanzielle Spielraum inzwischen geworden ist. Für Düsseldorf ist eine solche Lage eher ungewohnt.

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Haushalt 2026: Die wichtigsten Zahlen im Überblick

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Viele Eurobanknoten. Teilweise sind sie gefaltet. Die Bandbreite reicht von 10€ bis 200€.
© Stockfotos-MG - stock.adobe.com
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  • Erträge: 3,93 Milliarden Euro
  • Aufwendungen: 4,40 Milliarden Euro
  • Gewerbesteuer: 1,40 Milliarden Euro
  • Personalaufwendungen: 969,7 Millionen Euro
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe: 777,4 Millionen Euro
  • Soziale Leistungen: 206,6 Millionen Euro
  • Masterplan Schulen: 43,1 Millionen Euro
  • Wohnungsneubau: 140 Millionen Euro Fördervolumen
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Rücklage fast leer - Stadt muss vorsichtig sein

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Die angespannte Finanzlage zwingt die Stadtverwaltung um Oberbürgermeister Stephan Keller und auch die schwarz-grünen Mehrheitsfraktionen zur Vorsicht beim Geldausgeben. Größere finanzielle Spielräume gibt es kaum noch. Hauptgrund für die klamme Lage ist die Gewerbesteuer. Wegen der schwächelnden Wirtschaft nimmt Düsseldorf hier deutlich weniger ein als in den vergangenen Jahren. Genau das belastet den Haushalt besonders stark.

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Weniger Gewerbesteuer belastet Düsseldorf

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Die Entwicklung bei der Gewerbesteuer gilt als zentraler Grund dafür, dass Düsseldorf sparen muss. Sinkende Einnahmen treffen die Stadt ausgerechnet in einer Zeit, in der viele Ausgaben weiter hoch bleiben oder sogar steigen könnten. Mit dem beschlossenen Haushalt steht nun zwar der finanzielle Rahmen für 2026. Gleichzeitig ist aber klar: Düsseldorf muss in den kommenden Monaten genau darauf achten, wie sich Einnahmen, Ausgaben und mögliche zusätzliche Belastungen entwickeln.

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