
Düsseldorf: Weniger Arztbesuche in Corona-Zeiten
Aus Angst, sich mit Corona zu infizieren, gehen offenbar viele Menschen nicht mehr so oft zum Arzt. Die Uni-Klinik hat in dem Zusammenhang herausgefunden, dass die Zahl der erkannten Krebserkrankungen während der ersten Corona-Welle deutlich zurückgegangen ist.
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Um die genauen Ursachen dafür zu ermitteln, müsse es weitere Untersuchungen geben, heißt es von der Uni-Klinik. Es gebe aber Hinweise aus Studien in anderen Ländern, dass Patienten den Besuch einer Arztpraxis oftmals mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko in Verbindung bringen und deshalb Untersuchungstermine absagen. Die Krebsvorsorge bleibe aber auch in Pandemiezeiten wichtig. Auch Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zeigen, dass wichtige Vorsorgeuntersuchungen von März bis Mai letzten Jahres um bis zu 97 Prozent eingebrochen sind.