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Düsseldorf: Prozess um Firmensteckdose
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Düsseldorf: Prozess um Firmensteckdose

Weil er sein Privatauto an einer Firmensteckdose aufgeladen hat, muss ein Hotel-Mitarbeiter um seinen Job bangen. Sein Arbeitgeber hat ihm fristlos gekündigt.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.12.2023 10:56

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Seit dem Mittag (Dienstag, 19. Dezember 2023) wird der Fall vor dem Landesarbeitsgericht hier in Düsseldorf verhandelt. Der Mann soll während seiner Spätschicht als Rezeptionist sein Hybridauto an einer 220-Volt-Steckdose aufgeladen haben, obwohl dies laut Hausordnung verboten gewesen sei. Der Angestellte sagt, wegen eines unerwarteten Leistungsabfalls des Akkus habe er das Auto ein paar Minuten an die Ladung gehängt, um noch nach Hause zu kommen. Laut Hotelangaben soll er den Wagen mehrfach auf Firmenkosten aufgeladen haben. Zwar sei der finanzielle Schaden minimal, es liege aber ein erheblicher Vertrauensverlust vor. In erster Instanz hatte das Arbeitsgericht entschieden, dass eine Abmahnung ausgereicht hätte.

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