
Düsseldorf gedenkt der Opfer des Hamas-Angriffs
Zum dritten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel sind in Düsseldorf eine Kundgebung und eine Kerzenwache geplant. Auch die rheinische Kirche hat sich geäußert.
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Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, jährt sich der Terrorangriff der Hamas auf Israel zum dritten Mal. In Düsseldorf wird an die Opfer erinnert und ein Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt. Auch die Evangelische Kirche im Rheinland hat sich zum Jahrestag geäußert.
Kundgebung am Marktplatz, Kerzenwache am Burgplatz
Um 18 Uhr beginnt eine Kundgebung gegen Antisemitismus auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Oberbürgermeister Stephan Keller hat die Schirmherrschaft übernommen und spricht dort gemeinsam mit NRW-Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur. Rund 40 Düsseldorfer Organisationen unterstützen die Kundgebung. Von 19 bis 21 Uhr lädt der FDP-Ortsverband zu einer Kerzenwache am Burgplatz ein.
Präses Latzel erinnert an Angriff in Düsseldorf
Zum Jahrestag hat sich auch Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, geäußert. Er erinnerte an den jüngsten Angriff auf einen jüdischen Mann in Düsseldorf. Jüdisches Leben gehöre untrennbar zu Deutschland und dürfe von niemandem infrage gestellt werden, so Latzel.
Düsseldorfer Jonges: „Antisemitismus hat in unserer Heimatstadt keinen Platz“
Auch die Düsseldorfer Jonges haben sich vor der Kundgebung am Abend geäußert. Dr. Reinhold Hahlhege, Baas der Düsseldorfer Jonges,sagt: "Die jüngsten antisemitischen Vorfälle führen uns erneut vor Augen, wie notwendig es ist, gemeinsam Haltung zu zeigen. Antisemitismus hat in unserer Heimatstadt keinen Platz – heute nicht, morgen nicht, niemals.“