
Düsseldorf: Brachgelände hinter den Gerichten wird gerodet
Hinter dem Land- und Amtsgericht in Oberbilk ist in den vergangenen Jahren eine wilde Müllkippe entstanden. Die Fläche zwischen der Mindener- und Ronsdorfer Straße, sowie den dortigen Bahngleisen wird jetzt gerodet. Das hat die Stadt angekündigt.
Veröffentlicht: Freitag, 16.10.2020 02:52
Acht obdachlose Menschen, die zuletzt auf dem Gelände gelebt hatten, wurden deswegen in einer möblierten Unterkunft untergebracht. Die Familie wird dort von der Diakonie unterstützt, so eine Stadtsprecherin. Den Umzug haben Sozialarbeiter von "FiftyFifty" begleitet. Auf dem Gelände hinter den Gerichten haben im Laufe der Zeit anscheinend immer mehr Menschen in großem Stil illegal ihren Müll abgeladen und entsorgt. Die Fläche dort ist so groß wie vier Fußballfelder; überall wuchern im Moment noch Büsche und Wildwuchs. Die Rodung beginnt am Montag, dauert zwei Wochen und kostet rund 60.000 Euro.
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