
Caravan Salon: Branche verzeichnet Ende des Corona-Booms
Der Caravan Salon in Düsseldorf startet bald. Im Vorfeld meldet die Branche einen leichten Rückgang bei den Verkaufszahlen - der große Corona-Boom scheint vorerst vorbei zu sein.
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In genau einer Woche (28. August 2026) beginnt in Düsseldorf der Caravan Salon, die weltweit größte Messe für mobilen Urlaub. Vor dem Start der Veranstaltung hat der Caravaning Industrie Verband aktuelle Marktdaten veröffentlicht, die einen Wandel in der Branche signalisieren.
Ende des Corona-Booms spürbar
Nach den Rekordjahren während der Pandemie hat sich die Nachfrage nach Reisemobilen und Wohnwagen stabilisiert. Für die ersten sieben Monate des laufenden Jahres verzeichnet der Verband einen Rückgang der Neuzulassungen um rund drei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Gründe für die Marktentwicklung
Als Hauptursache für das leichte Minus nennt der Verband die aktuelle konjunkturelle Schwäche. Viele potenzielle Käufer zeigen sich aufgrund der wirtschaftlichen Lage zurückhaltend bei der Anschaffung hochpreisiger Freizeitfahrzeuge. Dennoch blickt die Branche gelassen auf die anstehende Messe in Düsseldorf. Zwei Faktoren stützen diese Zuversicht:
- Anhaltendes Interesse: Das grundsätzliche Interesse an der Urlaubsform Caravaning ist laut Verband ungebrochen hoch.
- Fahrzeugqualität: Der Verband weist darauf hin, dass die Langlebigkeit der Fahrzeuge dazu führt, dass weniger Ersatzinvestitionen nötig sind - die vorhandenen Modelle blieben über lange Zeiträume einsatzbereit.
Langfristiger Trend in Deutschland
Trotz der aktuellen Abkühlung verdeutlicht der Blick auf das letzte Jahrzehnt die enorme Bedeutung des Marktes. Die Zahl der zugelassenen Wohnwagen und Reisemobile in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren auf knapp 1,8 Millionen Fahrzeuge verdoppelt.