
Betrugsprozess in Düsseldorf vorerst abgebrochen
Am Amtsgericht ist heute (9. Februar) der Prozess um eine Serie von Betrügereien im großen Stil überraschend abgebrochen worden. Angeklagt ist ein 40 Jahre alter Familienvater aus Düsseldorf. Er soll an tausende Firmengründer aus ganz Deutschland Rechnungen für vermeintliche Handelsregistereinträge verschickt und so einen Schaden von mindestens 100.000 EUR angerichtet haben.
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Im Prozess kündigte der 40-jährige Mann an, unter Ausschluss der Öffentlichkeit Angaben zu Hintermännern machen zu wollen. Möglicherweise weitet sich der Betrugsfall noch deutlich aus. Bislang ist von bundesweit rund 100 Geschädigten die Rede. Sie sollen Schreiben erhalten haben, die amtlich aussahen und mit einem Bundesadler versehen waren. Daraufhin sollen sie für Fake-Handelsregistereinträge insgesamt knapp 100.000 EUR überwiesen haben. Der Prozess soll nun in einigen Wochen neu aufgerollt werden.