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Betrug am Amtsgericht: Mann bot Euthanasie-Mittel an

Ein Mann steht (29. Juli 2026) heute in Düsseldorf vor Gericht. Er soll im Internet ein Tier-Euthanasie-Mittel an Suizidwillige angeboten, aber nie geliefert haben. Alle Details zum Prozess.

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Ein Mann aus Düsseldorf steht am heutigen Freitag vor dem Düsseldorfer Amtsgericht. Ihm wird vorgeworfen, über das Internet ein Medikament angeboten zu haben, das in der Tiermedizin üblicherweise zum Einschläfern verwendet wird.

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Vorwürfe der Staatsanwaltschaft

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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte zwischen Ende 2022 und Ende 2023 gezielt Menschen mit Suizidwunsch angesprochen haben. In der Anklage heißt es, er habe diesen Personen das Euthanasie-Mittel zum Kauf angeboten. Interessenten sollen daraufhin Geldbeträge an den Mann überwiesen haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Angeklagte das Medikament jedoch nie liefern wollte und auch nicht dazu in der Lage war.

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Umfang des Schadens und Anklagepunkt

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Trotz der ausbleibenden Lieferungen soll der Mann das erhaltene Geld einbehalten oder auf ausländische Konten weitergeleitet haben. Die Staatsanwaltschaft führt in diesem Zusammenhang insgesamt 47 Fälle auf. Der entstandene Gesamtschaden wird auf gut 25.000 Euro beziffert. Der Vorwurf gegen den Düsseldorfer lautet daher auf gewerbsmäßigen Betrug. Das Amtsgericht wird im heutigen Prozess prüfen, inwieweit sich die Vorwürfe aus der Anklageschrift bestätigen lassen.

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