
Ausbildungsmarkt Düsseldorf: Mehr Bewerber als Stellen
In Düsseldorf gab es 2026 mehr Bewerberinnen und Bewerber als freie Ausbildungsplätze. Das zeigt die aktuelle Ausbildungsbilanz von Agentur für Arbeit, IHK und Handwerkskammer.
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Der Ausbildungsmarkt in Düsseldorf ist 2026 enger geworden: In diesem Jahr gab es mehr Bewerberinnen und Bewerber als gemeldete Ausbildungsplätze. Das zeigt die aktuelle Ausbildungsbilanz von Agentur für Arbeit, Handwerkskammer, IHK und den Freien Berufen NRW.
Die Zahlen im Überblick
Rund 3.560 junge Menschen haben in diesem Jahr eine Ausbildungsstelle gesucht - ein Anstieg von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze sank dagegen um 4,5 Prozent auf rund 3.230.
Industrie und Handel besonders betroffen
Im Bereich Industrie und Handel gab es 10,4 Prozent weniger neu abgeschlossene Ausbildungsverträge. Das Handwerk dagegen verzeichnet ein leichtes Plus.
450 Stellen blieben unbesetzt
Trotz der gestiegenen Bewerberzahl blieben 450 Ausbildungsplätze unbesetzt - das sind 45 Prozent mehr als im Vorjahr.
Welche Berufe werden in Düsseldorf besonders gesucht?
Besonders intensiv gesucht werden laut Bilanz Beschäftigte in diesen Berufen:
- Zahnmedizinische Fachangestellte
- Medizinische Fachangestellte
- Hotelfachleute
Bewerber mit Fluchthintergrund
Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber mit Fluchthintergrund ist im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent gestiegen.
Einordnung
Der Düsseldorfer Ausbildungsmarkt steht damit vor einer doppelten Herausforderung: Auf der einen Seite wächst die Zahl der Suchenden, auf der anderen Seite schrumpft das Angebot - vor allem in der Industrie. Gleichzeitig zeigen die 450 unbesetzten Stellen, dass Angebot und Nachfrage in bestimmten Branchen weiterhin nicht zusammenfinden.