
A59-Sperrung Richtung Düsseldorf: Infos für Pendler
Die A59 wird ab dem 2. Oktober zwischen Monheim und dem Dreieck Düsseldorf-Süd gesperrt - voraussichtlich acht Monate. Alle Infos zu Umleitungen und Baustelle.
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Autor: Philipp Klees
Die A59 wird ab Freitag, 2. Oktober 2026, zwischen Monheim und dem Dreieck Düsseldorf-Süd in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt. Die Sperrung startete laut Autobahn GmbH ab etwa 9 Uhr und soll voraussichtlich rund acht Monate andauern. Wer aus dem Süden nach Düsseldorf pendelt oder regelmäßig diese Strecke nutzt, muss sich auf deutlich mehr Zeit und veränderte Routen einstellen.
Was ist gesperrt - und wie lange?
Die Sperrung betrifft die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf auf dem Abschnitt zwischen Monheim und dem Dreieck Düsseldorf-Süd. Dieser Bereich ist vollständig für den Durchgangsverkehr gesperrt. Nach Angaben der Autobahn GmbH dauert die Sperrung voraussichtlich rund acht Monate.
Die eigentlichen Bauarbeiten - die Fahrbahnsanierung - beginnen am Montag, 5. Oktober 2026. Schon vor dem offiziellen Baustart sind laut Autobahn GmbH Einschränkungen auf dem Abschnitt möglich. Über weitere Schritte und den Fortgang der Arbeiten will die Autobahn GmbH jeweils rechtzeitig informieren.
Warum wird die A59 saniert?
Der Grund für die Sperrung ist der schlechte Zustand der Fahrbahn. Nach Angaben der Autobahn GmbH war der Belag so stark verschlissen, dass die Sanierung vorgezogen werden musste. Auf rund zwölf Kilometern zwischen Düsseldorf-Süd und Monheim-Süd wird die Strecke grundhaft erneuert.
Zur Sanierung gehören nicht nur neue Fahrbahndecken, sondern auch Arbeiten an Brücken, an der Entwässerung und an der technischen Ausstattung der Autobahn. Bereits abgeschlossen ist die Sanierung der Fahrtrichtung Leverkusen - jetzt ist die Gegenseite Richtung Düsseldorf dran. Weitere Maßnahmen auf dem Abschnitt sollen danach folgen.
Diese Umleitungen gelten
Wer die A59 in Richtung Düsseldorf nicht mehr nutzen kann, muss auf andere Strecken ausweichen. Die Hauptumleitung führt laut Autobahn GmbH über:
- A542 (Langenfeld/Monheim)
- A3 (Richtung Düsseldorf/Köln)
- A46 (Düsseldorf Süd/West)
Zusätzlich ist die L402 weiterhin gesperrt, was die Ausweichsituation im Bereich Düsseldorf-Süd weiter verschärft. Vor allem Pendler aus dem Raum Monheim und Langenfeld sowie Autofahrer aus dem südlichen Rheinland dürften die Auswirkungen deutlich spüren. Auch auf den Ausweichstrecken selbst ist mit mehr Stau und längeren Fahrzeiten zu rechnen. Um den Verkehr auf den Umleitungsstrecken so flüssig wie möglich zu halten, werden laut Autobahn GmbH zusätzliche Bedarfsampeln eingesetzt, Stauwarnanlagen aktiviert und frühzeitige Umleitungshinweise ausgeschildert.
Tipps für Pendler und Autofahrer
Wer die betroffene Strecke regelmäßig nutzt, sollte in den kommenden Monaten folgendes im Blick behalten:
- Mehr Zeit einplanen: Gerade zu den morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeiten sind Verzögerungen auf den Umleitungsstrecken wahrscheinlich.
- Aktuelle Verkehrslage prüfen: Navigationsdienste und Verkehrsmeldungen bei Antenne Düsseldorf können helfen, den aktuell schnellsten Weg zu finden.
- Alternativen prüfen:Für Pendler aus dem Großraum Monheim/Langenfeld kann auch die Rheinbahn eine Alternative darstellen - aktuelle Verbindungen findet ihr unter rheinbahn.de.
- Infos der Autobahn GmbH verfolgen: Unter autobahn.de informiert die Autobahn GmbH über den Baufortschritt und mögliche weitere Einschränkungen auf dem Abschnitt.
Wie geht es weiter?
Die Fahrbahnsanierung auf zwölf Kilometern Länge ist ein Großprojekt, das laut Autobahn GmbH noch bis weit ins Jahr 2027 andauern dürfte. Nach Abschluss der aktuellen Bauphase Richtung Düsseldorf sollen weitere Arbeiten auf dem Abschnitt folgen. Wann und in welchem Umfang, ist bislang nicht konkret angekündigt. Antenne Düsseldorf bleibt für euch am Thema dran und informiert über aktuelle Entwicklungen rund um die A59-Sperrung zwischen Düsseldorf-Süd und Monheim.


