
A59-Sanierung & Forderungen zur Vollsperrung
Politiker in Düsseldorf wehren sich gegen die geplante Vollsperrung der A59 im Herbst. Erfahrt hier alles zu den Gegenvorschlägen und den Folgen für Pendler.
Veröffentlicht: Dienstag, 26.05.2026 03:22
Die Sanierung der A59 sorgt für Diskussionen zwischen Pendlern und der Politik. Während die Autobahn in Fahrtrichtung Leverkusen noch bis zum Sommer erneuert wird, sind ab dem Herbst monatelange Bauarbeiten in der Gegenrichtung nach Düsseldorf geplant. Nach aktuellem Stand soll die A59 in Richtung Norden dafür komplett gesperrt werden. Gegen diese Pläne regt sich heute Nachmittag (26. Mai 2026) Widerstand in der zuständigen Bezirksvertretung 10.
Gemeinsamer Antrag der Parteien gegen Vollsperrung
Die Fraktionen von Grünen, CDU, SPD und FDP fordern gemeinsam, die geplante Vollsperrung zu verhindern. Die Politiker schlagen vor, den Verkehr in Richtung Düsseldorf zumindest einspurig über die bis dahin frisch sanierte Gegenfahrbahn zu leiten. Sollte dies technisch nicht umsetzbar sein, regen die Parteien an, die sanierten Spuren vorübergehend komplett für den Verkehr nach Düsseldorf freizugeben, da in diese Richtung erfahrungsgemäß ein höheres Verkehrsaufkommen herrscht als in Richtung Leverkusen.
Zeitdruck durch parallele S-Bahn-Sanierung
Die Bezirkspolitiker fordern von der Autobahn GmbH Klarheit über das weitere Vorgehen noch vor Beginn der Sommerferien. Ein Grund für die Dringlichkeit ist die zeitgleiche Sanierung der parallel verlaufenden S-Bahn-Strecke im Herbst, die ebenfalls gesperrt sein wird. Für Euch als Pendler aus dem Süden würde eine gleichzeitige Sperrung von Autobahn und Schienenweg eine erhebliche Einschränkung der Mobilität bedeuten.
Ausblick auf die Entscheidung
Die Bezirksvertretung möchte mit ihrem Vorstoß erreichen, dass alternative Verkehrskonzepte geprüft werden, um den Verkehrsfluss nach Düsseldorf aufrechtzuerhalten. Wir halten Euch über die Reaktion der Autobahn GmbH und die weiteren Planungen für die A59 auf dem Laufenden.