
1.500 Menschen protestieren gegen AfD in Düsseldorf
Rund 1.500 Menschen haben am Montagabend in der Düsseldorfer Innenstadt gegen einen Auftritt von AfD-Politiker Matthias Helferich protestiert.
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Rund 1.500 Menschen haben am Montagabend (26. Oktober 2026) in der Düsseldorfer Innenstadt gegen einen Auftritt von AfD-Bundestagsabgeordnetem Matthias Helferich protestiert. Zu der AfD-Veranstaltung - einem Kulturrundgang mit anschließendem Vortrag - waren nach Angaben der Veranstalter rund 40 Personen angemeldet.
Start am Goethe-Museum: Kultur gegen rechts
Los ging es am Goethe-Museum. Dort hatten Kulturschaffende der Stadt unter dem Motto „Düsseldorfer Kultur für Demokratie" ein eigenes Programm organisiert. Der Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses, Andreas Karlaganis, erklärte bei der Gegenkundgebung, wer rechte Kulturpolitik fordere, stehe außerhalb der Verfassung. Als Helferich am Goethe-Museum auftrat, gab es Pfiffe und laute Rufe aus der Menge.
Protestzug durch die Innenstadt bis zur Carlstadt
Die Gegendemonstrierenden begleiteten die AfD-Gruppe anschließend durch die Düsseldorfer Innenstadt. Ziel war das Palais Wittgenstein in der Carlstadt, wo Helferich seinen Vortrag hielt. Ursprünglich war das Heinrich-Heine-Institut als Veranstaltungsort vorgesehen - wegen Umbauarbeiten wurde die Veranstaltung jedoch verlegt.
Polizei: Überwiegend friedlich, aber Rangeleien
Ein Polizeisprecher bezeichnete den Protestzug als lautstark und überwiegend friedlich. Nach Beobachtungen eines dpa-Reporters kam es im Verlauf des Abends jedoch auch zu Rangeleien zwischen Teilnehmenden.