Düsseldorf baut die Wehrhahnlinie
Wir begleiten das Millionenprojekt
Der Bau der neuen U-Bahn-Strecke bedeutet eine Herausforderung für Stadt, Bauunternehmen, Anwohner, Händler und Pendler. Wir berichten in diesem Blog regelmäßig über alles, was der Bau mit sich bringt - mit Meinung und Hintergrund.
Immer mehr Geschäfte schließen – Initiative hilft
Entlang der Baustellen der Wehrhahnlinie müssen immer mehr Geschäftsleute ihre Läden schließen. Die Händler-Initiative “Linientreu” sieht als Hauptgrund dafür die fehlende Laufkundschaft und den Mangel an Parkplätzen und versucht jetzt vor allem Gastronomen zu unterstützen. Mit verschiedenen Aktionen sollen wieder mehr Menschen in die geschwächten Stadtteile gelockt werden. Seit zwei Monaten können sich zum Beispiel Restaurants im Internet vorstellen und täglich mit einem günstigen Mittagsgericht werben. Das Angebot kommt gut an, sagt Initiator Arndt Jäger, daher gehe als zweite Aktion bald ein Bonusheft an den Start, mit dem die Initiative die Betriebe untereinander durch verschiedene Rabattaktionen vernetzen will.
Auch bei Antenne Düsseldorf am Morgen berichteten wir über die Initiative. Die Beiträge können Sie hier nachhören:
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
19. August 2010, Henning Bulka
Wehrhahnlinie - Turborine macht Pause
“Tuborine” - die 65 Meter lange und 1.300 Tonnen schwere Maschine, die den Tunnel für Düsseldorfs neue U-Bahn, die Wehrhahnlinie, gräbt, hat sich unbemerkt vom ganzen Fußball-WM-Trubel vom Startschacht an den Bilker Arcaden Richtung Innenstadt vorgearbeitet. Am Kirchplatz ist “Tuborine” schon vorbei und ist jetzt schon auf Höhe des K21 - dort macht sie aber erstmal Pause. Es ist aber nichts kaputt - sondern jetzt ist einfach mal Zeit, um die Werkzeuge zu erneuern - das Hauptwerkzeug, das das Erdreich aufbuddelt, das Schneidrad ist ein bisschen verschlissen und muss geschärft werden. Knapp 680 Meter hat die Tunnelbohrmaschine bis jetzt zurück gelegt - das ist mehr als die Hälfte des ersten Abschnitts bis zur Benrather Straße und die Wartung ist nötig damit es dann in einem Rutsch sozusagen ab Anfang nächster Woche die restlichen gut 600 Meter bis zur Benrather Straße vorwärts gehen kann.
2014 soll die erste U-Bahn fahren - der Zeitplan bis dahin
Ende Oktober ist die Ankunft der Tunnelbohrmaschine an der Benrather Straße geplant - dann ist der erste Abschnitt fertig und die Maschine wird nach oben geholt. Anfang nächsten Jahres geht sie dann am Corneliusplatz, also am Nordende der Kö, wieder unter die Erde und wird dann den zweiten Tunnelabschnitt bis zum Wehrhahn graben. Was die überirdischen Baustellen angeht: Ende diesen Monats soll bei der Baustelle am Graf-Adolf-Platz der Normalzustand wieder hergestellt werden. Bis zum nächsten Frühjahr wird das auch den anderen Stellen passieren, an denen U-Bahnhöfe gebaut werden, nämlich Kirchplatz, Schadow- und Pempelforter Straße. Nur an der Benrather Straße wird die große Baugrube noch länger zu sehen sein. Grundsätzlich kann man aber sagen: Ab nächstem Jahr läuft dann das Meiste unter der Erde ab.
1. Juli 2010, Arne Klüh
Info-Container zieht auf die Königsallee
Wegen vorbereitenden Arbeiten für den zweiten Startschacht der “Tuborine” muss der Info-Container der Wehrhahn-Linie vom Corneliusplatz wegziehen. Der neue Standort wird ab dem 18. Juni auf dem Gehweg der Königsallee auf Höhe der Hausnummer 4 sein. Vom 15. bis zum 17. Juni bleibt der Info-Container wegen des Umzuges geschlossen.
14. Juni 2010, Dennis Bozic
Tuborine auf dem Vormarsch!
Heute Nachmittag startet “Tuborine” damit, sich in acht Metern Tiefe durch die Erde zu graben. Die 65 Meter lange Maschine, die den Wehrhahnlinien-Tunnel ausgraben soll, schafft am Tag 10 bis 12 Meter. Anwohner könnten beim Start heute leichte Erschütterungen spüren. Die Projektleitung beruhigt aber: “Das ist ganz normal.”
2. März 2010, David Lucas
Was ist eigentlich die Schlitzwandbauweise?
Hier findet man drei verschiedene Phasen, welche die Schlitzwandbauweise erklären sollen.
Hier auf der ersten Grafik haben die Schlitze keine Bedeutung, weil alles voll Erde ist.
24. Februar 2010, Arne Klüh
Änderungen bei der Rheinbahn und Straßensperrungen!
Im Zuge des Ausbaus des Kö-Bogens - aktuelle Informationen gibt’s in unserem Kö-Bogen-Blog - sind ab Mittwoch, 17. Februar, einige Buslinien beziehungsweise Haltestellen verlegt und auch für Autofahrer gibt es Einschränkungen. Welche das sein werden - einfach hier nachlesen!
16. Februar 2010, David Lucas
Was passiert 2010?
2010 gehen die Bauarbeiten zur Wehrhahnlinie weiter - was in den Zeitplänen der Bauarbeiter steht, verrät Ihnen Arne Klüh drübern im Blog zum Kö-Bogen, denn er betrachtet die Meilensteine der beiden Bauprojekte in 2010.
3. Januar 2010, Daniel Fiene
Reaktionen auf die Ankunft des Schneidrades
Als die Meisten von uns heute morgen noch im Tiefschlaf waren, da spielte sich in Bilk etwas Spektakuläres ab: Das riesige Schneidrad der Tunnelbohrmaschine zum Bau der Wehrhahnlinie wurde per Spezialkran geliefert. Antenne-Reporter Arne Klüh war am frühen Morgen vor Ort und befragte auch einige interessierte Zuschauer.
3. Dezember 2009, Andreas Eichhorn
Schneidrad für Tunnelbohrmaschine angekommen
Wie schwer sind eigentlich 115 Tonnen? Das könnten auch 23 Elefanten, ca. 250.000 Fußbälle sein - oder auch das Schneidrad für die Tunnelbohrmaschine der Wehrhahnlinie. Das vorderste Teil der Maschine hat vor ein paar Stunden seinen Startplatz im Baustellenschacht eingenommen. Mit einem Spezialkran musste es dort hineingehoben werden. Tanja Marschal hat bei Wehrhahnlinien-Projektleiter Gerhard Wittkötter nachgefragt, was dieses Schneidrad eigentlich genau macht.
3. Dezember 2009, Andreas Eichhorn

