Schlitzwandarbeiten!
Eintrag vom Donnerstag, 12. Juni 2008

Auf die Anlieger rund um den Graf-Adolf-Platz kommt in den nächsten Monaten eine harte Belastungsprobe zu. Auf der südwestlichen Platzseite an der Elisabethstraße haben die Arbeiten an der U-Bahnstation begonnen. Bis zum Ende des Jahres folgen drei weitere Bahnhöfe. Man versuche, die Unannehmlichkeiten für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, sagt Projektleiter Gerd Wittkötter.
Am zukünftigen Bahnhof der Wehrhahnlinie am Graf-Adolf-Platz beginnen am ersten Bahnhof für die Wehrhahnlinie die Schlitzwandarbeiten. Die Schächte hierfür werden mit einem speziellen Bagger gegraben, und sie gehen bis zu 35 Meter tief. Die Schlitzwände übernehmen später einige wichtige Aufgaben: Zum einen schützen sie vor einem Nachrutschen der Erde; darüber hinaus schützen sie den späteren Bahnhof vor Grundwasser.
Auf den Wänden und weiteren Stützen ruht später auch der so genannte “Düsseldorfer Deckel”. Dieser schließt die Baugrube; alle weiteren Arbeiten finden unterirdisch statt. Der Verkehrsfluss kann die weiteren Arbeiten über normal weitergehen, und auch die Anwohner merken nichts mehr von den Bauarbeiten. Im Sommer kommenden Jahres sollen die Arbeiten an den Schlitzwänden, den späteren U-Bahnhof-Wänden, abgeschlossen sein. Dann beginnen die Tunnelbohrmaschinen mit dem Aushub der eigentlichen Tunnelröhren.



Bisherige Kommentare
Kommentar von Incentive Düsseldorf
Also die Wehrhahnlinie ist schon für die Anwohner ein echtes Ägernis. Nirgens kann man mehr parken. Ist das wirklich erforderlich gewesen? Reicht denn die bestehende Linie nicht aus?
20. Juni 2008, 18.49 Uhr
Kommentar von Marcus Lehmann
Hallo,
hier setzen sich Politiker und vor allen auch Architekten mal wieder ein sinnloses Denkmal, was auf Dauer der Stadt und auch den Land nur Kosten aufdrückt. Die Linie wird nie und nimmer die Baukosten wieder rein holen und deren Nutzen ist eh fraglich.
Dazu kommt das die Linie kaum Vorteile bringt. Den die schein schnelligkeit für den Fahrgast ist schon dann verfolgen, wenn selbiger aus der Röhre wieder raus muss, denn keiner rennt den Weg und wenn man pech hat, ist auch der Aufzug oder die Fahrtreppe kaputt.
In Ludwigshafen legt man dieses Jahr die erste Tunnelstrecke wieder still, da diese mehr kostst als Sie bringt. Das sollte in Zeiten von Wirtschaftskriese und knappen Kassen mal zudenken geben!
Und eine einfache beschleunigung der Straßenbahn hätte es auch getan, diese hätte am Ende nur ein Bruchteil von dem gekostet was am Ende die neue Tunnelstrecke kostet. Den auch da wurde der Steuerzahler schon belogen. Den erst sollte die Linie ja schonmal knapp 800 Mio kosten, dann wurde Sie auf 340 Mio schön gerechnet, nun kostst die Strecke auch schon wieder fast 700 Mio und am Ende wird Sie wie in Köln über 1 Mrd liegen.
In Frankreich baut man für die gleiche Summe komplette neue Straßenbahnsysteme.
17. Oktober 2008, 13.15 Uhr
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Eike Hövermann hat diesen Eintrag am 12. Juni 2008 um 11.04 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.

