Sperrungen am Wochenende
Die Rheinbahn informiert: Änderungen für die Linien 703, 712, 713, 737, NE3 und NE4. Durch den Bau der Wehrhahnlinie sind Gleisarbeiten zwischen der Kölner Straße und der Oststraße nötig; dabei werden die Schienen verschoben.
27. Mai 2008, Daniel Fiene
Hilfe für Anlieger

Neues aus den Nachrichten: Rund um die Baustelle für die Wehrhahnlinie sind künftig drei “Anliegerbeauftragte” im Einsatz. Die Stadtmitarbeiter sollen für Anwohner und Geschäftsleute entlang der Bauabschnitte Ansprechpartner sein und kleinere Probleme direkt lösen können. Das reicht vom ungünstig geparkten Bauwagen bis hin zum falsch aufgehängten Schild. Jeder “Anliegerbeauftragte” betreut einen von drei Abschnitten und ist entweder im Info-Container am Corneliusplatz oder über das Handy zu erreichen. Auf der Webseite der Stadt, werden die Ansprechpartner vorgestellt.
26. Mai 2008, Daniel Fiene
Weniger Sommerbaustelle
Aus unseren Nachrichten: Die Stadt will in diesem Jahr die Zahl der Sommerbaustellen deutlich geringer halten als sonst. Der Grund: die Bauarbeiten für die Wehrhahnlinie. Man wolle den Autofahrern nicht noch mehr Behinderungen in der Innenstadt zumuten, heißt es vom Amt für Verkehrsmanagement. Außerdem soll der Taxistand von der Heinrich-Heine-Allee an den Grabbeplatz verlegt werden. Im Juni steht der nächste Bauabschnitt für die Wehrhahnlinie an. Dann beginnen die Arbeiten am U-Bahnhof Graf-Adolf-Platz.
26. Mai 2008, Daniel Fiene
Bauarbeiten am Wehrhahn
Aus unseren Nachrichten: Ab heute bis kommenden Montag werden auf der Straße “Am Wehrhahn” Gleisbauarbeiten, Kampfmittelsondierungen und Bohrarbeiten durchgeführt. Ab kommenden Freitagabend wird deshalb stadteinwärts das Linksabbiegen in die Oststraße nicht möglich sein. Lediglich am Samstag wird hier tagsüber eine Linksabbiegespur befahrbar sein. Die Arbeiten werden meist nachts ausgeführt, deshalb kann es zu Lärmbelästigungen kommen. Die Stadt bitte um Verständnis.
26. Mai 2008, Daniel Fiene
Nächster Bauabschnitt startet
Neues aus den Nachrichten: Bei den Arbeiten für die Wehrhahnlinie steht der nächste wichtige Bauabschnitt an. Im Juni geht es tief unter die Erde, dann entstehen am Graf-Adolf-Platz die sogenannten “Schlitzwände” für die unterirdische S-Bahnstation. Die weiteren Bahnhöfe folgen dann ab August. Die Stadt hat angekündigt, dass wegen der Wehrhahnlinie die Zahl der Sommerbaustellen in diesem Jahr deutlich geringer gehalten wird. Außerdem soll der Taxistand von der Heinrich-Heine-Allee an den Grabbeplatz verlegt werden.
23. Mai 2008, Daniel Fiene
Arbeiten an der Unfallstelle der Wehrhahnlinienbaustelle gehen weiter
Aus unseren Nachrichten: Nach dem Unfall an der Wehrhahnlinienbaustelle am Wehrhahn selbst vom Freitag werden dort heute die Arbeiten wieder aufgenommen. Dabei waren 3 Fahrgäste einer Straßenbahn verletzt worden, als der Zug mit einem Bagger kollidierte. Für einen Baustopp dort gebe es keinen Anlass, so wird eine Stadtsprecherin zitiert. Allerdings laufen zeitgleich Ermittlungen, die klären sollen, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. Aus möglichen Ergebnissen werde man dann Rückschlüsse ziehen.
13. Mai 2008, Daniel Fiene
Zentrale Beschwerdestelle für Wehrhahnbaustellen-Anlieger geplant
Aus unseren Nachrichten: Die Stadt Düsseldorf will eine zentrale Stelle einrichten, die sich um Entschädigungen beim Bau der Wehrhahnlinie kümmern soll. An sie sollen sich Betroffene wenden können, die einen finanziellen Ausgleich für Umsatzeinbußen fordern. Vergangene Woche wurden die ersten solcher Forderungen laut. Erste Gastronomen beklagen Umsatzeinbußen, und laut dem Einzelhandelsverband auch erste Händler, vor allem im Bereich der Kasernenstraße. Die Rede ist oft von etwa 30% der Einnahmen. Am Wehrhahn habe auch der erste private Anwohner seine Miete gekürzt, heißt es von Haus und Grund. Damit könnte eine Reihe an Entschädigungsforderungen beginnen. Eine solche hatte es zum Beispiel auch beim Bau der Nord-Süd-Bahn in Köln gegeben. Die Stadt sagt: Besonders Geschäftsleuten mit berechtigten Ansprüchen wolle man schneller helfen als üblich.
13. Mai 2008, Daniel Fiene
Entschädigung fürs Labyrinth vor dem Laden
Was der Bau der Wehrhahnlinie finanziell für die Geschäfte in Düsseldorf bedeutet, haben wir vergangene Woche schon klären können: Einzelne Händler verdienen durch den Bau zurzeit weniger als die Hälfte - nach eigener Aussage zumindest. Man weiß ja nie, wie sehr da noch der eigene Eindruck eine Rolle spielt. Zumindest aber ist es im Schnitt ein Drittel, wie eine Umfrage der Altstadtgemeinschaft ergeben hat.
Dass da jetzt das Thema Entschädigungen ins Blickfeld rückt, ist klar. Die Stadt muss da wohl auch mit einigen Klagen rechnen, über die Betriebe vereinzelt gerade nachdenken. Was sie aber auf jeden Fall erwartet, ist eine ganze Reihe von Entschädigungsforderungen. Man stelle sich nur einmal die Betriebe an der Kasernenstraße vor, die die große Baustelle direkt vor der Nase haben. Auch eine Menge weiterer Gastronomen und Händler klagt darüber, dass man zurzeit nur durch ein Labyrinth an Baustellenzäunen die Ladentüre erreiche.
Eine Entschädigung ist grundsätzlich auch möglich, nämlich dann, wenn jemand “wegen eines Eingriffs in einen eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb grundsätzlich Anspruch hat”, wie es im Juristendeutsch der Stadt heißt. Wer diese Entschädigung aber möchte, muss nachweisen, dass der Umsatz tatsächlich durch den Bau der U-Bahn eingebrochen ist - inklusive der Bilanz als Beweis. Dass er gleichzeitig kein Missmanagement betreiben darf, um da auch sauber aus der Sache rauszukommen, ist klar. Übrigens ist diese Entschädigung auch nur für die möglich, die mit ihrem Laden nicht zur Miete in einem Haus untergebracht sind. Die müssen nämlich den Weg wie jeder Normalo-Mieter gehen - und eine Mietminderung verlangen. Ansprüche gegen die Stadt bestehen hier nicht.
Entsprechend wird es auch noch ein paar Monate dauern, bis diese Welle ins Rollen kommt. Die Betriebe müssen ihre Bilanzen ja jetzt erst einmal sammeln, und dann sehen wir weiter. Auf einem Treffen bei der IHK hatte das Rechtsamt der Stadt auf jeden Fall schon im November versprochen, gerade bei kleinen Betrieben wolle man schneller und wohlwollender sein. Wer klagt, muss dagegen ein paar Jahre warten - solche Verfahren können sich ja auch vier, fünf Jahre hinziehen.
Entschädigung fürs Labyrinth vor dem Laden
5. Mai 2008, Dennis Horn
