Dirk Elbers, der Grüß-August

Eintrag vom Dienstag, 22. Juli 2008

Von Karin Kortmann hört man, Dirk Elbers habe lange genug den “Grüß-August” gemacht. Als ich das heute las, musste ich gut lachen, weil ich mich an einen Pressetermin vor etwa zwei Wochen erinnerte. Dirk Elbers stellte da ein neues Plakat der Stadt Düsseldorf für die Welthungerhilfe vor. Eine gute Sache, und natürlich ist es auch sein gutes Recht, als Bürgermeister jetzt so viele Termine wie möglich zu nutzen, um sich in die Presse zu schleichen. Es kommt nicht immer nur auf die Inhalte an, sondern manchmal auch auf die Awareness, wie man bei den Werbern sagt.

Dieser Termin fand direkt am Carlsplatz statt, und man konnte Elbers gut dabei zusehen, wie er nahezu jeden Passanten fixierte. Wer ihn ansah und nur den leisesten Verdacht hatte, dieser Mann könnte eine gewisse Position innehaben, auf den schritt er zu, gab ihm die Hand und sagte: “Guten Tag! Wie geht es Ihnen?” Der Grüß-August. Auch so funktioniert Wahlkampf.

Bisherige Kommentare

Kommentar von Maria Müller

Sie schreiben: “natürlich ist es auch sein gutes Recht, als Bürgermeister jetzt so viele Termine wie möglich zu nutzen, um sich in die Presse zu schleichen”. Das finde ich nicht! Seine Aufgabe als erster Bürgermeister ist es doch, die Stadt zu repräsentieren - nicht sich, und auch nicht die CDU. Es ist naheliegend, dass er es tut, sein gutes Recht ist es aber in keinem Fall. Was das “Recht” angeht frage ich mich sowieso, ob es überhaupt zulässig ist, Bürgermeistertermine als CDU-Kandidat für den Wahlkampf zu nutzen. Liegt darin nicht eine bedenkliche Form der Kofinanzierung des Wahlkampfs? Dem Bürgermeister stehen ganz andere Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung als dem CDU-Kandidaten (oder der SPD, der Linken, etc.). Als Steuerzahlerin und Bürgerin dieser Stadt weigere ich mich, den Wahlkampf von Herrn Elbers zu sponsern! Ich finde sein Verhalten geradezu skandalös. Genau so schlimm finde ich es allerdings, wenn die Presse es gut heißt und nicht einmal hinterfragt, ob sein Verhalten korrekt ist. Demokratie geht anders!

22. Juli 2008, 12.18 Uhr

Kommentar von Herbert Prickler

Herr Elbers konnte J.Erwin nie, auch nur das Wasser reichen. Jetzt will er seinen Nachlass verwalten. Er hat keine eigenen Ideen und die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger sind ihm fremd

22. August 2008, 13.39 Uhr

Kommentar schreiben

An dieser Stelle können Sie Ihren Kommentar hinterlassen. Bitte beachten Sie: Dieses Blog wird moderiert. Ihre Kommentare werden deshalb zeitverzögert freigeschaltet. So verhindern wir Kommentar-Spam. Bitte beachten Sie außerdem, dass wir Einträge mit Diskriminierungen, Verunglimpfungen, rechtswidrigem oder sonstigem zweifelhaften sowie werblichem Inhalt nicht dulden. Kritik sollte zudem immer konstruktiv sein.

Hinweise/Infos

Dennis Horn hat diesen Eintrag am 22. Juli 2008 um 0.02 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.