Ein Schritt in Richtung Freiheit
Eintrag vom Montag, 12. April 2010
Meine neue Freiheit ist weiss, wurde 1999 geboren, hat meine ersten Bananenersparnisse gefressen und heisst “King of the Bongo”. Ein Mazda Bongo. Drei Sitzplaetze vorne, hinten ein Bett, ein Kocher, ein Zelt, eine Dusche fuer draussen, ein kleiner Kuehlschrank und jede Menge Campingequipment. Eigentlich koennte die Reise jetzt losgehen.
Aber erstmal muss das Konto wieder gefuellt werden. Zumindest die Wochenenden sind jetzt zur Entdeckung freigegeben. Innerhalb der ersten 2 Wochen hat mich der weisse Japaner schon gute 580 Kilometer befoerdert. Das ist fuer australische Verhaeltnisse nicht sehr viel, aber fuer mich bedeutet es, dass ich mich endlich auf Australien einstellen kann. An die Bananenarbeit habe ich mich gewoehnt, aber Tully ist und bleibt nunmal ein kleines Nest, aus dem man gerne flieht, wenn es nur geht. Der Linksverkehr ist “einfacher”, als ich dachte. Und genau da ist der Haken - meint man, sich daran gewoehnt zu haben, findet man sich ploetzlich auf einer Nebenstrasse wie selbstverstaendlich auf der rechten Seite der Strasse wieder. Wachsame, nicht-britische, europaeische Beifahrer sind immer sehr willkommen.
Am letzten Wochenende war Strand angesagt. So langsam neigt sich die Regenzeit dem Ende zu und derzeit sind wieder Temperaturen von 35 Grad an der Tagesordnung - blauer Himmel, Sonnenschein. Der Ort Mission Beach ist rund 25 Kilometer von Tully entfernt und bietet 14 Kilometer abwechslungsreichen Strand - mal felsig, mal feiner weisser Sand. Leider sind an der gesamten Ostkueste Badegaenge ins Meer immer mit einem gewissen Risiko verbunden. In Mission Beach sind es nicht nur die Quallen, sondern auch Krokodile, die einem den Wasserspass versauern koennen. 50 Quadratmeter grosse abgesperrte Becken ermoeglichen dann aber doch ein kleines bisschen Erfrischung - auch wenn an diesem Wochenende das Meer einer lauwarmen Badewanne glich. Ich freu mich schon auf die naechsten Wochenenden und werde bald das Orakel (den Lonely Planet) befragen, wo es denn hingeht.
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Rob hat diesen Eintrag am 12. April 2010 um 11.25 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.
