Vom Süden in den Norden
Eintrag vom Samstag, 13. Februar 2010
Von Sydney aus habe ich mich entschieden, meine Jobsuche in den Norden zu verlagern. Mit dem Flugzeug ging es nach Cairns, von da aus weiter nach Tully, wo viele Farmen Backpacker einstellen, um die Ernte einzufahren. Cairns ist ein ruhiger Touristenort, von wo aus viel Touren zum Great Barrier Reef gestartet werden und wo es einfach nur heiß ist. Der Unterschied zum wechselhaften Sydney war der, dass mich hier wirklich ein 20-minütiger Marsch zur Lagune in der Stadt schon rund 3 Liter Wasser gekostet hat. Doch hier war nur die Zwischenstation, denn eigentlich sollte es ja nach Tully gehen. Per Telefon habe ich alle sogenannten Workinghostels abgeklappert und schließlich eins gefunden, wo Platz frei war. Die “Herbergsmutter” steht im ständigen Kontakt mit den Farmern und kümmert sich um die Jobs der Backpacker. Bei der Ankunft stand ich auf Platz 4 der Liste und am Montag schon startet der Job. Glück gehabt, andere Reisende sind seit 4 Wochen hier und warten immer noch. Die weiblichen und männlichen Arbeiter werden nämlich unabhängig voneinander eingestellt.Der Rhythmus im Hostel ist ganz einfach, 05 Uhr aufstehen, arbeiten, ab 15.30 Uhr trudeln alle wieder ein, dann setzt man sich noch ein bisschen zusammen und geht früh schlafen. Wenn man keinen Job hat, so wie ich die letzten Tage, ist es in Tully wirklich langweilig, wenn man kein Auto hat. Der Ort ist klein und verschlafen, es gibt einen Supermarkt, eine Videothek, ein paar Berge. Das Wetter ist äußerst wechselhaft, innerhalb von Minuten wird der strahlend blaue Himmel dunkelgrau und es schüttet wie aus Gießkannen. Die nächsten Monate heißt es arbeiten und Geld verdienen.
Im Hostel sind viele Briten, ein paar Deutsche, Italiener, Franzosen und Asiaten. Eine bunte Mischung, aber alle mit demselben Ziel: Australien entdecken und dafür das Portemonnaie füllen.
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Rob hat diesen Eintrag am 13. Februar 2010 um 12.36 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.
