Bangkok - verrueckte Stadt
Eintrag vom Donnerstag, 28. Januar 2010
Am Anfang dachte ich, die vier Tage in Thailands Hauptstadt würden nur aus „Warten, dass es weitergeht“, bestehen. Doch schon sehr schnell nach meiner Ankunft hab ich mich aufgemacht, um ein paar Ecken zu erkunden. Ich weiß nicht, warum, aber auch in so facettenreichen Städten wie Bangkok zieht es Touristen immer wieder in vertraute Gegenden, wo Reichtum herrscht. In den Backpackergassen der Khao San gibt es warmes Mittagessen (Reis, Huhn, Gemüse) für weniger als einen Euro. In der großen, sterilen, tiefgekühlten Shopping-Mall gibt es McDonalds und Starbucks.
Ich bin aber meinem Vorsatz, da nichts zu kaufen, treu geblieben und habe nur geschaut und gestaunt.
Die Tempelanlagen sind riesengroß und vereinen Thais sowie Touristen in Ehrfurcht gebannt. Die einen wegen ihrer Religion und der Zeremonien der Anbetung Buddhas, die anderen wegen der Größe und der Wucht der Gebäude und Skulpturen. Mit rund 10 Euro Eintritt ein verhältnismäßig teures Vergnügen.
Ganz Bangkok ist rund 20 Stunden jeden Tag in Bewegung. Mit Bus, Auto, Taxi, TukTuk und am schnellsten mit dem Moped oder Roller. Eine Fahrt mit dem TukTuk ist für die Atemwege sehr anstrengend und im Stau geht’s nicht wirklich voran. Eine Mitfahrt auf dem Roller quer durch Bangkok ist purer Nervenkitzel. 15 Minuten Rollerfahren durch winzigste Lücken im Verkehr, auf der Gegenfahrbahn mit Tempo 70 (einen zweiten Helm hatte der Mann leider nicht dabei) treibt das Adrenalin in die Höhe und erlebt man wahrscheinlich nur als Alleinreisender.
Die Thais sind wie fast alles asiatischen Völker offen und hilfsbereit. Fragst du einen nach dem Weg, wird er nie zugeben, dass er ihn nicht kennt und entweder irgendwas erzählen oder auf der Straße rumfragen, wobei im nächsten Moment schon ein Obstverkäufer, ein Taxifahrer und eine Fußmassage bereitstehen. Wenn man dahintergestiegen ist, schaut man in den Stadtplan und macht sich auf eigenen Faust durch das WirrWarr auf, denn Zeit ist auf so einer Reise eher Nebensache.
Hier geht es zu meinem Fotoalbum aus Bangkok
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Rob hat diesen Eintrag am 28. Januar 2010 um 13.11 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.

