Weihnachten und Silvester in Sydney
Eintrag vom Freitag, 14. Dezember 2007

Letzte Woche umgaben mich in Neuseeland noch sagenhafte Landschaften und mehr Schafe als Menschen. Nun bin ich wieder in Sydney, einer pulsierenden Stadt, in der genauso viele Menschen leben wie in ganz Neuseeland, nämlich vier Millionen. Und mit jedem Tag füllt sich die Stadt mehr mit Touristen aus aller Welt. Sydney ist um die Weihnachtszeit, aber vor allem an Silvester, Anziehungspunkt Nummer eins.
Backpacker-Hostels und Luxushotels sind bereits seit Monaten ausgebucht. Wer im Juni/Juli nicht schon seine Unterkunft über die Weihnachts- und Neujahrstage gebucht hat, guckt jetzt in die Röhre; Hotelzimmer kosten derzeit im Durchschnitt dreimal so viel wie sonst. Selbst als Backpacker muss man bis zu 90 Australische Dollar pro Nacht für ein Vier-Bett-Zimmer zahlen. Verrückt!
Wer also über Weihnachten bei sommerlichen Temperaturen mit Weihnachtsmannmütze am Bondi Beach schwimmen, das Sydney-to-Hobart-Jachtrennen beobachten und das berühmte Silvesterfeuerwerk an der Harbour Bridge miterleben will, der muss tief in die Tasche greifen. Aber - koste es was es wolle! Das ist sicherlich ein einmaliges Erlebnis.
Obwohl sich sowohl die Geschäfte als auch die Stadt Sydney mit kitschigem Weihnachtsschmuck und Strassenchören alle Mühe geben, die Menschen auf die nahenden Festtage einzustimmen - bei mir will einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Sonne, angenehme Temperaturen und Sommerkleidung lassen mich häufig eher vergessen, dass es überhaupt Dezember ist. So schön es hier ist: Ein wenig fehlen mir nun doch ein Spaziergang über den Weihnachtsmarkt und ein Glühwein zum Aufwärmen.
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Marité Schulte-Trux hat diesen Eintrag am 14. Dezember 2007 um 10.06 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.

