Das Land der langen, weißen Wolke

Eintrag vom Sonntag, 18. November 2007

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Neuseeland - das Land der langen, weißen Wolke. Ich hatte so viel davon gehört, und nun kann ich mir endlich selbst ein Bild davon machen. Der Anflug auf Auckland gab mir schon einen ersten Vorgeschmack auf das, was mich hier vier Wochen lang erwarten wird. Urplötzlich ragten hohe, dicht bewaldete Vulkanberge aus dem tiefblauen Meeresteppich. Wir überflogen den Hauraki-Golf und 47 kleinere und größere vorgelagerte Inseln und landeten in der 1,4-Millionen-Stadt Auckland, die sich auf einem Gebiet von mehr als 50 erloschenen Vulkanen erstreckt.

Langweilig kann es einem in Auckland nicht werden. Mein Tipp: sich vom Sky Tower aus 328 Metern Höhe einen ersten Eindruck über die Stadt verschaffen und dann entscheiden, wohin man zuerst hinläuft oder -fährt. Sehr empfehlenswert: ein Besuch im Auckland-Museum, bei dem man bei einem Crashkurs Vieles über die Besiedlungsgeschichte und die Kultur der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, erfahren kann. Oder auch ein Abstecher nach Waiheke Island - auch bekannt als das Juwel Aucklands. Innerhalb kürzester Zeit kann man mit Fähren zu einer der traumhaft schönen Inseln gelangen. Die klimatischen Bedingungen machen hier Oliven- und Weinanbau möglich - und das wiederum verleiht den Inseln einen mediterranen Flair.

Seit Mittwoch toure ich mit 21 internationalen jungen Backpackern in einem Bus zunächst über die Nord- und im Anschluss über die Südinsel. Unsere Reise führte uns bislang aus dem verregneten Westen über die Coromandel-Peninsula, eine kurvige und bergige Strecke durch üppiges Buschland, bis nach Hahei im Nordosten der Nordinsel. Die große Attraktion ist hier: Man geht mit einer Schaufel bewaffnet an den Hot Water Beach, buddelt ein Loch und genießt ein warmes Bad im Thermalwasser. Mein Tipp ist allerdings, stets in Bewegung zu bleiben, denn sonst verbrennt man sich die Füße! Ich spreche aus Erfahrung!

Bis morgen sollte es den Füßen wieder besser gehen. Es muss ihnen einfach besser gehen, denn ich brauche sie für unseren 17 Kilometer langen Marsch im Tongarino-Nationalpark im Zentrum des Landes.

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Marité Schulte-Trux hat diesen Eintrag am 18. November 2007 um 10.04 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.