Grün
Eintrag vom Samstag, 3. November 2007

Meine Güte, ist das grün hier! Wochenlang war ich durch karge Wüstenlandschaften gefahren. Die Temperaturen hatten stets über 35 Grad gelegen, die Erde war rot und trocken, die Vegetation meist von Waldbränden verkohlt oder einfach nur karg und eintönig. Seltsam, aber meine Augen mussten sich tatsächlich erst einmal an den Anblick der saftig grünen Weidelandschaften und der Weinanbaugebiete des Südwestens gewöhnen. Gleiches galt auch für die kühlen, regnerischen 15 Grad: Plötzlich musste meine Sommerkleidung gegen die wärmere eingetauscht werden, die monatelang tief in meinem Koffer verstaut gewesen war. Die krassen Vegetations- und Temperatursunterschiede haben mir wieder einmal die Vielfalt dieses riesigen Kontinents bewusst gemacht.
Als Ende meiner Australien-Tour hatte ich Perth, die größte Stadt in Westaustralien, anvisiert. Nach vielen Empfehlungen, dem Großstadtrummel zu entfliehen und mir stattdessen eher den Suedwesten anzusehen, mietete ich mir spontan ein Auto. Was ich zu sehen bekam: schroffe, wilde Küstenlandschaften, grüne Nadel- und Laubwälder, unzählige Weinanbaugebiete und viele imposante Tropfsteinhöhlen. Wer viel unternimmt, der muss sich natürlich auch mal stärken. Daher habe ich es mir oft gut gehen lassen, und zwar bei köstlichen Wein-, Käse- und Schokoladenproben.
Der Abstecher in eine der fruchtbarsten Regionen Australiens hat sich also gelohnt. Nun hat mich die Großstatdt wieder. Von Perth aus fliege ich bald nach Sydney, in meine Traumstadt … Aber lange wird es mich da auch nicht halten. Die Australientour ist nämlich beendet. Leider. Dafür steht mir eine weitere spannende Tour bevor. Neuseeland, ich komme!
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Marité Schulte-Trux hat diesen Eintrag am 3. November 2007 um 10.03 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.

