Besuch im Haifischbecken
Eintrag vom Samstag, 13. Oktober 2007
Haie, Stachelrochen, Seeschlangen, Schildkröten und viele andere bunte Meerestiere waren es, die mich vor vielen Jahren fast dazu bewogen haben, Meeresbiologie zu studieren. Nun habe ich für eine Woche in Ocean Park, einem Marinetierpark in Shark Bay, die Möglichkeit, Meeresbiologen über die Schulter zu schauen und selbst anzupacken. Während interessanter und lehrreicher Führungen erfahren die Besucher mehr über all die in der Shark Bay vorkommenden Meeresbewohner.
Die Hauptattraktion sind eindeutig die Haie, unter anderem ein Tigerhai, aber auch die giftigen Seeschlangen und Stachelrochen gehören dazu. Ständig fahren die Mitarbeiter aufs Meer hinaus, um neue Meerestiere einzufangen oder sie nach einigen Monaten Gefangenschaft wieder zu befreien. So soll es auch in Bälde dem drei Meter langen Tigerhai ergehen. Nach fünf Monaten im grossen Haibecken soll er durch einen neuen ersetzt werden. Zu dritt werden wir hinausfahren - ich bin mehr als gespannt und aufgeregt, dabei sein zu dürfen!
Man muss allerdings nicht weit aufs Meer hinausfahren, um eine Vielfalt an Fischen und Haien vorzufinden. Selbst vom Ufer aus kann man im seichten Wasser in 15 Meter Entfernung die grossen, dunklen Umrisse von Haien erkennen. In den kommenden Sommermonaten wird es hier nur von Haien wimmeln. Daher kommt auch der Name “Shark Bay” (Haibucht).
Und wie kann ich mich als Wwoofer in Ocean Park einbringen? Ganz einfach: Aquarien und Becken von außen und innen säubern, die Tiere füttern, bei Reparaturarbeiten und auch im Café behilflich sein. Angeblich soll auch bald wieder das Haibecken gesäubert werden. Das heißt, ein paar Taucher werden sich unter die Zitronen-, Riff- und Tigerhaie mischen müssen. Würde ja liebend gerne mit von der Partie sein … mal sehen ob ich nächste Woche über ein neues Abenteuer berichten kann!
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Marité Schulte-Trux hat diesen Eintrag am 13. Oktober 2007 um 10.01 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.

