Arbeit auf dem Rifle Creek
Eintrag vom Samstag, 15. September 2007
Genau das hatte ich mir für mein Australien-Jahr gewünscht: Abenteuer, Herausforderungen, Begegnungen mit dem Unbekannten, Kontakt mit einheimischer Flora und Fauna und Menschen, die mir ihr Land näherbringen. Hier auf dem Naturreservat “Rifle Creek” eines jungen Ökologen, habe ich eine Mischung aus all dem gefunden. Allein schon die Ankunft war höchst spannend: Kaum hatte ich das Haus betreten, das von Regenwald und Buschland umgegen ist, machte das unruhige Verhalten des Hundes uns stutzig.
Eine als Taipan (giftigste Schlange Australiens) verwechselte Baumschlange wurde aus Sicherheitsgründen mit einer Machete sofort erschlagen. Eine derart weitere Begegnung ist mir aber seit meiner Ankunft erspart worden …
Dafür lerne ich während meiner zweiten Wwoofing-Woche dank zweier sehr netter und hart arbeitender Australier, wie ein termiten- und feuerresisitentes Haus aus Stahl gebaut wird. Von morgens bis abends mischen wir zu dritt Zement, schleppen, bohren, klettern und suchen mittags Schutz vor der glühenden Sonne.
Unglaublich, wie viel ich bereits über den Bau gelernt habe und mich selbst einbringen durfte. Zudem erfahre ich jeden Tag mehr über die hier verwendete Solarenergie. Schön, dass ich mich für all die Lehrstunden abends mit einem wohlverdientem Abendessen revanchieren darf!
Der Plan des Grundstückbesitzers: zuerst auf seinem Naturreservat (hatte es versehentlich letzte Woche noch als Öko-Bauenhof bezeichnet) mehrere Bungalows und Häuser zu bauen. Danach Öko-Tourismus auf seinem Grund zu betreiben und seinen Gästen das Leben zwischen Regenwald und Buschland näherzubringen. Hoffentlich wird diesen der Aufenthalt inmitten von Pflanzen und Tieren so sehr gefallen wie mir!
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Marité Schulte-Trux hat diesen Eintrag am 15. September 2007 um 9.57 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.

