Verloren in der Wildnis
Eintrag vom Freitag, 10. August 2007
Sechs Monate in der Metropole Sydney sind vorbei. Ein Zuhause, ein sauberes Bad, ein Bett und das Alltagsleben gehören nun der Vergangenheit an - erst einmal. Nun stehen mir monatelange Fahrten durch Australien und Neuseeland bevor. Zunächst ist geplant, die Ostküste von Sydney bis nach Cairns im Campervan hinaufzufahren. Entlang der Gold Coast und Sunshine Coast gehören Brisbane und Byron Bay zu den schönsten Zielen, aber auch unsere Besuche in zahlreichen Nationalparks, die den Reifen, Bremsen und dem Motor unseres Campervans manches abverlangt haben, waren sehr lohnenswert.
Man fährt stundenlang durch wunderschöne, aber sehr trockene bergige Landschaften, und überall, wo man hält und Rast macht, trifft man auf äußerst nette Australier, die stets bemüht sind, einem zu helfen und Tipps zu geben. Wie zum Beispeil, als die Autobatterie ausgerechnet auf dem höchsten Berg im Nightcap-Nationalpark ihren Geist aufgab. Hinzu kam, dass ich auch keinen Netzempfang hatte und weit und breit keiner zu sehen war. Ich sah mich schon auf dieser Bergspitze übernachten! Nach einiger Zeit konnten wir aber dank der Hilfe eines netten Australiers den Wagen wieder ans Laufen bringen.
Nun befinden wir uns in Hervey Bay, dem Tor zur größten Sandinsel der Welt, Fraser Island. Auf uns wartet eine Drei-Tages-Tour im 4-Wheel-Drive. Man hat uns kristallklare Seen (nur hier darf man schwimmen!), Dschungellandschaften und die Beobachtung von Mantarochen, Tigerhaien und Buckelwalen versprochen. Neben starken Strömungen sind diese auch der Grund, dass man nur in den Seen schwimmen kann. Ich bin sehr gespannt!
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Marité Schulte-Trux hat diesen Eintrag am 10. August 2007 um 9.54 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.

