Campingleben beendet

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Cairns. Wir haben es geschafft! Mehr als 5.000 Kilometer in 22 Tagen haben wir zurückgelegt - eindeutig mehr, als wir ursprünglich vorgesehen hatten. Neben einigen weniger attraktiven Orten, an denen wir dank unseres Mobile Home vorbeirauschen konnten, haben uns die Fahrt entlang der Ostküste und das Hinterland immer wieder begeistert.

30. August 2007, Marité Schulte-Trux

Whitsunday-Tour auf der Pacific Star

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Man nehme Seetauglichkeit, Schnorchel- und Tauchbegeisterung und die Fähigkeit, auf einem engen, sehr schaukeligen, 18 Meter langen Katamaran mit 24 anderen Menschen drei Tage verbringen zu können - und schon kann man sich auf eine herrliche Whitsunday-Tour auf der “Pacific Star” freuen. Es gibt für mich kaum etwas Schöneres, als um 6 Uhr morgens in meiner Kajüte zu liegen und vom Gesang der Wale geweckt zu werden, an Deck zu gehen, von türkisfarbenem Wasser und dichtbewachsenen Regenwaldinseln umgeben zu sein und den Morgen mit einem Tauchgang im Great Barrier Reef (vermutlich das Traumziel eines jeden Tauchers, denn es ist mit seinen 2.000 Kilometern Länge das längste Riffsystem der Erde und das einzige “Lebewesen”, das vom Weltall aus zu sehen ist) zu beginnen.

23. August 2007, Marité Schulte-Trux

Sand in Sicht!

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Vergangenen Samstag hiess es: Sand in Sicht! Es ging auf die größte Sandinsel der Welt mit einem tropischen Regenwald, auf der sich rund 70 Süßwasserseen befinden. Mehr als 300 Vogelarten bewohnen die Insel und teilen sie sich mit rund 250 Inselbewohnern und 160 Dingos - den “reinsten”
Australiens. Auf unserer Drei-Tages-Tour bekamen wir einen Mix aus Regenwald, Strand, weißen Dünen und kristallklaren Süßwasserseen zu sehen. Ein Bad in diesen hat viel Überwindung gekostet, so kalt war ihr Wasser.

16. August 2007, Marité Schulte-Trux

Verloren in der Wildnis

Sechs Monate in der Metropole Sydney sind vorbei. Ein Zuhause, ein sauberes Bad, ein Bett und das Alltagsleben gehören nun der Vergangenheit an - erst einmal. Nun stehen mir monatelange Fahrten durch Australien und Neuseeland bevor. Zunächst ist geplant, die Ostküste von Sydney bis nach Cairns im Campervan hinaufzufahren. Entlang der Gold Coast und Sunshine Coast gehören Brisbane und Byron Bay zu den schönsten Zielen, aber auch unsere Besuche in zahlreichen Nationalparks, die den Reifen, Bremsen und dem Motor unseres Campervans manches abverlangt haben, waren sehr lohnenswert.

Man fährt stundenlang durch wunderschöne, aber sehr trockene bergige Landschaften, und überall, wo man hält und Rast macht, trifft man auf äußerst nette Australier, die stets bemüht sind, einem zu helfen und Tipps zu geben. Wie zum Beispeil, als die Autobatterie ausgerechnet auf dem höchsten Berg im Nightcap-Nationalpark ihren Geist aufgab. Hinzu kam, dass ich auch keinen Netzempfang hatte und weit und breit keiner zu sehen war. Ich sah mich schon auf dieser Bergspitze übernachten! Nach einiger Zeit konnten wir aber dank der Hilfe eines netten Australiers den Wagen wieder ans Laufen bringen.

Nun befinden wir uns in Hervey Bay, dem Tor zur größten Sandinsel der Welt, Fraser Island. Auf uns wartet eine Drei-Tages-Tour im 4-Wheel-Drive. Man hat uns kristallklare Seen (nur hier darf man schwimmen!), Dschungellandschaften und die Beobachtung von Mantarochen, Tigerhaien und Buckelwalen versprochen. Neben starken Strömungen sind diese auch der Grund, dass man nur in den Seen schwimmen kann. Ich bin sehr gespannt!

10. August 2007, Marité Schulte-Trux