Noch ein Marathon bis Peking
Das Blog zum Düsseldorfer Marathon
Für Sonja Oberem war der Düsseldorfer Marathon die letzte Chance, ein Ticket zu den Olympischen Spielen zu lösen. Mit einer Zeit von 2:46'58 war sie aber eine Viertelstunde zu spät im Ziel. Für Antenne Düsseldorf hatte sie vorher Tagebuch zum Training geführt.
Hadern mit dem Olympia-Boykott
Die Diskussion um einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking wegen des Vorgehens Chinas in Tibet ist längst keine rein politische mehr. Menschenrechtsorganisationen forderten diesen Boykott, und eine tiefe Furche von Pro und Contra geht auch durch den Sport. Für Sonja Oberem ist klar: Sollte sie sich beim Marathon für Peking qualifizieren, sich aber an der politischen Lage nichts ändern, käme für sie auch ein Boykott infrage.
23. März 2008, Dennis Horn
Trainingsalltag

Ein kurzer Eindruck vom Training auf dem Ergometer.
22. März 2008, Sabine Piel
Ein kurzer Bericht aus Mallorca
Der Lauf war ganz okay. Die Strecke wurde aber geändert und war dadurch sehr bergig. Ich war Fünfte in 1:18 Stunden, allerdings auch nicht super frisch, weil ich in der Woche relativ viel trainiert habe. Die nächsten Tage werde ich es noch etwas ruhiger angehen lassen.
16. März 2008, Sonja Oberem
Trainingslager auf Mallorca
Sonja Oberem ist diese Woche auf Mallorca im Trainingslager - inklusive Sohn und Mutter. Sie beginnt ihr erstes Training vor 8 Uhr und startet am Nachmittag eine zweite Runde. Morgens läuft sie 15 bis 18 Kilometer, nachmittags etwas mehr und auch schneller. Bei Claudia Monréal hat sie ein kurzes Update gegeben.
15. März 2008, Sabine Piel
Leistungssport mit Kind
Kinder verändern ja schon das Leben von Nicht-Sportlern - bei Leistungssportlern ist es umso mehr der Fall. Bei Daniel Fiene hat Sonja Oberem vom Trainingsalltag erzählt - mit Sport und Kind.
8. März 2008, Sabine Piel
Noch ein Marathon bis Peking - der Auftakt
Wir haben jetzt auch offiziell den Auftakt zu unserer Reihe im Programm gegeben. Bei Claudia Monréal hat Sonja Oberem von ihren Vorbereitungen für den Marathon erzählt - und ihrem Weg zum Marathon überhaupt.
1. März 2008, Sabine Piel
Palma rückt näher
Jetzt dauert es auch nicht mehr lange, bis ich nach Mallorca ins Trainingslager fahre. Es wird auch langsam Zeit; etwas Abwechslung im Training tut mal gut. Das Ganze verbinde ich mit einem Halbmarathon am 16. März in Palma. Die Strecke ist eigentlich ganz gut: Sie ist ganz flach und geht fast nur geradeaus. Es gibt nur zwei Wendepunkte. Der Wettkampf ist ein guter Test, um die Form zu überprüfen. Ich bin mal gespannt, wie es wird. Zeitvorgaben habe ich mir nicht gesetzt. Ich werde aber versuchen, möglichst gleichmäßig zu laufen.
29. Februar 2008, Sonja Oberem
Die Form kommt
Im Moment läuft’s im wahrsten Sinne des Wortes wieder richtig gut. Ich kann selbst die langen Läufe über 30 Kilometer im Schnitt um die vier Minuten und schneller laufen. So langsam scheint die Form zu kommen. Das Training hat sich auch ein bisschen verändert: Zu den Dauerläufen kommen jetzt noch Tempoläufe in verschiedenen Variationen. Allerdings laufe ich Intervalle nie kürzer als 1.000 Meter, da ich dafür einfach nicht spritzig genug bin. Das würde mir für den Marathon auch nicht viel nutzen.
20. Februar 2008, Sonja Oberem
Zäher Wiederantritt
Karneval ist Gott sei dank vorbei. Denn hier ist zu dieser Zeit immer Ausnahmezustand. Das Training hat darunter aber nicht gelitten, da ich sowieso nicht der große Karnevalsfan bin. Allerdings läuft es im Moment nicht so, wie ich mir das vorstelle. Die Magen-Darm-Grippe hat mich doch etwas mehr aus der Bahn geworfen, als ich dachte. Die einzelnen Einheiten sind alle ziemlich zäh. Auch die Geschwindigkeit will nicht so richtig kommen. Aber ich habe ja noch genug Zeit. Bis Mai sind es ja noch drei Monate.
7. Februar 2008, Sonja Oberem
Krank! An Karneval!
Eigentlich hatte ich geplant, am 3. Februar einen Zehn-Kilometer-Wettkampf zu laufen. Das wird nicht klappen, da ich mir eine Magen-Darm-Grippe zugezogen habe. Ich kann zwar trainieren, aber für einen Wettkampf reicht die Erholung nicht. Ein Start würde mir vermutlich mehr schaden als nutzen. Also gehe ich lieber am Sonntag mit meiner Familie zu unserem Dorfkarnevalszug.
31. Januar 2008, Sonja Oberem

