Das Warming-Up: Monkey’s South
Freitag geht’s los mit der Tour de Menu. Und da muss man sich ja schon mal warm essen. Am Besten im Süden (google maps). Wo ist Süden? Direkt neben Westen und gegenüber von Osten. Ich habe mir das Monkey’s South ausgesucht. Eben neben dem Monkey’s West und gegenüber vom Monkey’s East am GAP. Und was soll ich sagen? Es hat sich gefunden! Am Anfang gab es noch mediterranes Allerlei. Lecker, aber so ein richtiger roter Faden war nicht zu erkennen. Jetzt aber. Es geht in Richtung Italien, kann aber auch Exkurse machen, die dem Ganzen auch nur gut tun.
25. Februar 2010, Tanja Marschal
Türkisch mal anders - Güzel Voyage
Gibt es eigentlich ein türkisches Restaurant in der Stadt, hab ich mich gefragt?! Und tatsächlich: Die kann man an einer Hand abzählen. Nein, nicht hier die ganzen Imbiss-Buden, sondern wirklich was zum gemütlich Hinsetzen und ohne Döner und türkische Pizza. Sie können jetzt applaudieren, wenn Sie möchten: Ich habe nämlich was gefunden. Und was für eins. Das “Güzel Voyage” auf der Konkordiastraße in Bilk. Wenn Sie sich jetzt so eine schlichte Bude vorstellen, in der den ganzen Abend “Hadi Bakalim, kolay gelsin, bir acaip zor yaris” läuft (kenn ich noch aus meinem “Nach-dem-Abi-mit den-Mädels-noch-mal-einen-drauf-machen-Urlaub-in-der-Türkei 2001″), komplett falsch! Das ist fast schräg da, passt aber super. Ein kleiner Laden in geradlinigem Design. Modern - in warmes, rotes Licht getaucht, in dem Jazz, Lounge-Mucke und Musik aus den 20er und 30er Jahren läuft. Also nicht unbedingt das, was man so erwarten würde. Aber toll. Eine Dame, die bedient und vom Stil her auch im Altstadt-Brauhaus arbeiten könnte, nur dass sie extremst liebenswert daher kommt.
19. Februar 2010, Tanja Marschal
Das “Dim Sum” - oder warum man nicht immer Angst vorm Chinesen haben muss!
Es wird chinesisch heute. Und wie! Meine Güte, wer hätte das gedacht! Ich fang mal an. Die Kollegin Katrin Krause und ich wollten was richtig Authentisches. Eben echt chinesisch. Und als wir ankamen auf der Brunnenstraße in Bilk (Brunnenstraße 13, 40223 Düsseldorf google maps), beim “Dim Sum”, da habe ich gedacht: “Oh nein. Warum haben wir nichts beim Liefer-Service bestellt?” (Da schmeckt’s zwar meist sehr europäisch, aber ich habe schon alleine Spaß daran, dass die Sachen tatsächlich bei “Marschal” ankommen, obwohl auf der Rechnung ein undefinierbarer Name steht wie “Perzikesch”. Respekt!). Aber das nur am Rande. Da stehen wir also und mein erster Eindruck von weitem: “Katrin, das sieht aus wie ne abgeranzte Frittenbude!” Als wir aber näher kommen, sieht’s doch nicht mehr so schlimm aus, und wir sehen, dass die Bude rappelvoll ist. (Und sauber!
) Bis auf den letzten Platz. Gut, ist jetzt auch nicht so riesig, aber trotzdem. Das muss einen Grund haben.
5. Februar 2010, Tanja Marschal
