Sternewoche: 5. Jean Claude’s am Kaiserswerther Markt (Freitag)
Ich hab’s geschafft. Nur noch dieses eine Restaurant in der Sternewoche und dann brauch ich mal wieder ne Pommes. Es geht zu Jean-Claude Bourgueil nach Kaiserswerth. (Der Untertitel dieses Films: “Wie Katrin Krause die Salami suchte.”) Und da gibt es nicht nur ein, sondern gleich zwei Restaurants in einem Haus. Unten das “Jean Claude’s” und eins höher “Im Schiffchen”. Die Kollegin Katrin Krause und ich gehen ins “Jean Claude’s”. Das soll laut Beschreibung jünger sein und leger.
17. Dezember 2009, Tanja Marschal
Sternewoche: 4. Tafelspitz (Donnerstag)
Fast geschafft. Der vierte Tag der Sternewoche. Ich reserviere einen Tisch im “Tafelspitz” am Zoopark. Aha. Ein Sterne-Restaurant Ecke Brehmstraße? Dort, wo einst Pommes und Currywurst bei den DEG-Spielen regiert haben. Das ist doch mal cool. Da würde ich es nicht unbedingt sofort vermuten. Wie gesagt, ich reserviere online und bekomme eine Bestätigung, in der steht: Kleidung: Leger elegant. Meine Stirn wirft sich gekonnt in Falten. Hmm. Gefällt mir das oder nicht? Also, dass mir gesagt wird, was ich anziehen soll. Ich verbuche es unter “Service”, für die, die sowas gerne vorher wissen wollen.
16. Dezember 2009, Tanja Marschal
Sternewoche: 3. Berens am Kai (Mittwoch)
Ich habe jetzt schon so viele Restaurants getestet. Und nach der ein oder anderen Enttäuschung bei der Tour de Menu Gusto hatte ich in letzter Zeit nur Glück. War alles lecker. Es gab nicht wirklich viel zu meckern. Aber jetzt! Und das ausgerechnet bei einem Sternekoch. Auch auf die Gefahr hin, dass ich bald einen Kopf kürzer bin (dann sind’s nur noch 1,25 m Körpergröße): Es war nicht wirklich gut im “Berens am Kai”. Zusammen mit dem Kollegen Philipp Klees habe ich das Mittagsmenü probiert. Kostet 45 Euro für drei Gänge (55 Euro mit zwei Gläsern Wein). Wir waren die einzigen Gäste. Das muss nichts bedeuten. Wir wurden warmherzig empfangen, obwohl ich das Gefühl hatte, das der Service irgendwie nervös war. Aber keine Ahnung. Ist auch egal. Sehr geradlinig eingerichtet. Toller Blick auf den Hafen. Es ging gut los: Zunächst der Gruß aus der Küche. Ein wirklich vorzügliches Häppchen Entenstrudel mit Grissini. Das macht Lust auf mehr.
15. Dezember 2009, Tanja Marschal
Sternewoche: 2. Hummerstübchen (Dienstag)
Zwei Sterne hängen da am Himmel. An Peter Nöthels Hummerstübchen. Eins vorweg: Ich hatte einen Tisch am Samstag Abend reserviert, wollte aber vorher Fußball gucken gehen und nach dem Essen zum Pink-Konzert.
15. Dezember 2009, Tanja Marschal
Sternewoche: 1. Breidenbacher Hof (Montag)
Endlich geht’s los. Die Mamma Mia Marschal-Sternewoche. Erste Station: Die Brasserie “1806″ im Breidenbacher Hof. Und wenn Sie jetzt direkt denken: “Och nö. In diesen prunkvollen Palast, da geh ich doch gar nicht erst rein! Da muss ich mir ja vorher nen Pelz kaufen und die komplette Kö nach einem Ballkleid absuchen.” - Nein! Müssen Sie nicht! Ich gebe zu: Bevor ich den ersten Schritt in die Halle gewagt habe, hat’s auch ein bisschen gedauert. Es ist diese Hemmschwelle. Man muss erst ins HOTEL und dann die Treppe rauf in die Brasserie. Und dann wird man bestimmt von oben bis unten angeguckt: “Kann die sich das überhaupt leisten?” Ist aber gar nicht so.
14. Dezember 2009, Tanja Marschal
Restaurant Péga im Hotel Intercontinental an der Kö - Kritik
Warum immer abends essen gehen? Machste doch mal Frühstück. Oder besser: Frühstück und noch was Warmes. (Wir sagen dazu ja seit ein paar Jahren gerne “Bransch”). Im Interconti an der Kö gibt es jeden Sonn- und Feiertag das Gabelfrühstück. Das heisst jetzt nicht, dass man dem Nachbarn mit der Gabel auf dem Teller rum picken soll, aber im Prinzip ist es das Prinzip: Von allem, was da aufgetischt wird, soll/kann/darf man probieren oder sich gar den Bauch vollschlagen. Von 11 bis 16 Uhr im Restaurant Péga. Das hat bei der letzten Tour de Menu Gusto in der Kategorie “Sterne und sterneverdächtig” den Sieg eingefahren. Dann wollen wir doch mal checken, ob das auch so in Ordnung geht.
14. Dezember 2009, Tanja Marschal
