Trattoria La Noce - Die Kritik
Das ist ja ein Ding. Wieder keine Speisekarte - wie im “Mille Lire” letzte Woche. Aha. Die gehören anscheinend irgendwie zusammen. Das “Mille Lire” und das “La Noce”. Haben zumindest die gleiche homepage. Dann bin ich ja mal gespannt, ob ich heute Abend original das Gleiche auf den Tisch bekomme. Kann ich mir dann aber doch nicht vorstellen. Das “La Noce” ist in Derendorf. Also ab in den Bus Richtung Flughafen. Frankenplatz raus und schon stehe ich vor der Tür.
Oh, wie schön. Klein und fein. Gut gelaunte Gäste. Gemütlich. Die “Wallnuss” eben. Ich fühle mich in ihrer Schale gleich wie in Mutters Schoß. Äh, Mammas natürlich. Auf dem Tisch die Karte: Antipasti, Pasta, Carne, Dolce. In Begleitung von Limoncello Crema und Espresso. Und hier steht: “Die Mamma hat gut gekocht. Und sie kocht auch heute noch gut. Und ich mach es genauso gut. Vertrauen Sie mir. Buon Appetito.” Wie war das noch? Vertrauen ist gut, …. Wer ist denn “mir”? Also “ich”? Also - wer kocht? Das sehe ich dann gleich auf den zweiten Blick. Es gibt nämlich eine offene Küche im Eingangsbereich. Das mag ich. Und noch besser: Obwohl offen - man riecht nichts. Franco ist heute mein Mann für’s Wesentliche. Er weiss, was ich will und bringt mir gleich einen Franciacorta Prosecco rosé. Schmeckt richtig gut zu den schwarzen Oliven (die Besten bisher!) mit dem warmen Brot und der scharfen italienischen Salami. Was mich dabei aber richtig ins Schwärmen bringt, ist das Olivenöl aus der silbernen Kanne. Alter Schwede(nitaliener)! Das könnte ich so trinken. Ist das großartig! Jetzt aber ran an die Vorspeisen: Gambas, Jacobsmuscheln, Tafelspitz, selbstgemachte italienische Frikadellen, gefüllte Zucchini. Ein zarter Bresaola umhüllt eine himmlische Wallnuss-Ricotta-Füllung. Darf natürlich nicht fehlen, wenn wir schon in der Wallnuss sitzen. Der leichte Lugana südlich vom Gardasee passt super dazu. Auch zum (ich nenn es mal) Riesengnocchi aus Spinat und Ricotta auf Parmesan und Tomaten. Oh. Ah. Und diese Tomaten. Die sind garantiert nicht aus Holland. Zur Pasta kommt der Rote auf den Tisch. Ein Montepulciano, der Aromen freisetzt, die anscheinend nur darauf gewartet haben, endlich atmen zu dürfen. Sie hüpfen, sie tanzen, sie kitzeln. Die Flasche nehm ich mit. Die Nudeln kommen mit einem leckeren und gut gewürzten Ragout daher. Dazu gibt es eine schwarze Maultasche mit Trüffeln und Trüffelschaum. Ja, auch das ist richtig gut. Eine Kleinigkeit: Der Koch hatte sich wohl zwischenzeitlich in meine Begleitung verliebt - das Ragout hatte etwas zu viel Salz. Franco kommt an den Tisch, weil meine Begleitung wissen will, wie “die Italiener” die Tomatensauce immer so gut hinkriegen. Diesen einzigartigen Geschmack. Und Franco erzählt von seiner Mamma, die morgens um neun den großen Topf auf den Herd stellt. Die dann die Wäsche aufhängt und sich um die Kinder und den Haushalt kümmert. Und die Sauce kocht und kocht und kocht. Und nirgends schmeckt es so gut wie bei Mamma. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich gar nicht mehr in einem Restaurant sitze, sondern bei Freunden. Jetzt also der Hauptgang: Eine Triologie vom Lamm mit Pfifferlingen. So langsam komme ich an meine Grenzen. Das Lamm ist zart. Tolle Farbe. Aber ich kann nicht mehr. Einen Grappa bitte. Oder besser gleich die ganze Flasche. Ich platze nämlich. Allerdings: Dessert geht immer. Egal wie voll ich bin, es gibt in meinem Körper immer noch eine extra Kammer für Nachspeisen. Die wird jetzt gefüllt. Mit einem 1A-Zitronenkuchen und Wallnuss-Eis. Dazu der selbstgemachte Limoncello. Cremig, leicht. Zitrone pur und damit super erfrischend. Aber auch mit ordentlich Wumms. Da hat’s die Mamma aber gut gemeint. Am Ende bin ich vollgefressen, aber überglücklich. Wieder einer dieser Abende, an dem man eigentlich nicht ins Bett will. Das Menu kostet 32,99 Euro. Die Weinpreise absolut im Rahmen. Wirklich richtig gute Tropfen, die nicht überteuert daher kommen. Das Team ist großartig. Grazie Franco! Die Atmo stimmt. Das “La Noce” bekommt 8 von 10 Punkten. Und jetzt weiss ich auch, warum man zum “La Noce” am besten mit dem Bus in Richtung Flughafen kommt. Bei beiden geht’s in den Himmel.
30. September 2009, Tanja Marschal
Trattoria La Noce - Das Rezept
Menü Nummer 6 steht an und serviert wird mir das in der Trattoria La Noce in Derendorf (Roßstr. 103 - 40476 Derendorf, Düsseldorf - 0211 454 12 29 - Wegbeschreibung). Was mich dort genau erwartet weiß ich noch gar nicht - wie schon beim letzten Mal werde ich nämlich von der Küche überrascht. Die Kritik hören Sie Donnerstagmittag im Radio und danach natürlich auch hier im Blog - hier schonmal das Rezept zum Nachkochen:
29. September 2009, Tanja Marschal
Trattoria Mille Lire - Die Kritik
Wie praktisch. Es sind genau fünf Minuten mit dem Fahrrad von mir bis
zum Mille Lire. Weil mir aber der Gedanke kommt, dass ich eventuell
ein, zwei Gläser Wein trinken und damit auch der Führerschein weg sein
könnte, entschließe ich mich zu laufen. (Mensch, bin ich vorbildlich!)
Kurz vor der Kö auf der Talstraße ist es dann, das kleine, feine
Restaurant. Ha! Das ist ja wie in Italien. Vor und im “Mille Lire”
hängt Wäsche auf der Leine. Eine super Idee. So fühlt man sich gleich
wie im Urlaub in den kleinen Gassen mit den ebenso kleinen Balkonen.
Was für eine entspannte Atmosphäre.
Ich werde gleich herzlich mit einem Glas Prosecco begrüßt - von Pia.
Das ist die Dame, mit der ich mich heute gut stellen muss. Sie kocht
nämlich. Sie ist die Mamma. Die, die heute so kocht wie vor 60 Jahren.
Da gab’s nämlich keine Speisekarte. Die Mamma hat sich einfach eine
Schürze umgewickelt, sich an den Herd gestellt und drauf los gekocht.
Und wenn ich mir das so recht überlege, ist DAS eigentlich genau das
Motto in dieser Kategorie der Tour de Menu Gusto bei “Mamma Mia”. Das
haben andere Restaurants nicht wirklich so umgesetzt, obwohl es da
natürlich auch lecker war. Gibt schon mal einen Pluspunkt. - Gut. Zum
Wesentlichen. Alles, was ich weiß ist, dass es Vorspeisen gibt, Pasta,
Fleisch, Süßes zum Dessert, Espresso und Grappa. Was genau, wird nicht
verraten. Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt, was Mamma gekocht
hat. Und da kommt zuerst ein Mini-Pizzastreifen. Schwarze Oliven dazu
und Brot, damit mein Appetit auch richtig angeregt wird. Es dauert
nicht lange, da bringt uns (mir und meiner charmanten männlichen
Begleitung) Pia viele kleine Schälchen.
Darin: Leckere Schweinereien wie Gambas, überbackene Auberginen, Pilze
und Jacobsmuscheln. Dazu ein leckeres Gläschen Weißwein, und ich bin
erst recht im Urlaub. Die Pasta im Anschluss entpuppt sich als Nudeln
mit Bohnen in einer leckeren Sauce - direkt aus Mammas alter,
bewährter Pfanne am Tisch serviert. Das macht Spaß. Wie zuhause.
Klingt erst einmal komisch mit den Bohnen, ist aber eigentlich typisch
italienisch und saulecker. Hoch die Tassen auf Pia und ihr Team!
Während ich verträumt auf die Wäscheleine gucke, an der über mir ein
rot-weiß kariertes Handtuch baumelt, nimmt meine Nase einen Duft wahr,
der mich innerlich schon in die Hände klatschen lässt. Dieser Rotwein,
der jetzt auf dem Tisch steht und der schon einige Zeit geatmet hat,
der riecht… Ja, wonach? Ich kann es nicht definieren. So viele
Nuancen, die mich zum Schwärmen bringen. Und vor allem heißt das: Es
gibt gleich Fleisch! Genauer gesagt: Jetzt! Es kommt ein perfekt
gebratenes Rinderfilet ganz leicht mit Käse überbacken. Auch wieder
direkt aus der Pfanne. Wie das riecht und wie das schmeckt. So zart,
so rosa, so weich, so, so, so… traumhaft.
Was kann jetzt noch kommen? Eine Zabaglione mit karamelisierten
Erdbeeren und Vanilleeis. Poohr, ist das lecker. Und während wir noch
überlegen, ob wir einen Espresso nehmen oder nicht, fragt Pia, ob wir
ihren selbst gemachten Limoncello probieren wollen. Was für eine
Frage. Her damit! Meine Güte, Mamma kann nicht nur kochen, sie kann
auch noch Zitronenlikör machen. Hmm. Ein Genuss. Wie - der Abend ist
schon zuende? Hat doch gerade erst angefangen. Macht aber nichts, denn
wir werden wiederkommen. Fazit: Im “Mille Lire” wurde das Motto “Mamma
Mia” perfekt umgesetzt. Es wurde gekocht wie bei Mamma in Italien. Pia
hat uns richtig schön bemuttert. Ohne viel Gedöns - einfach ganz toll
gekocht und gebraten. Nicht nur handwerklich einwandfrei, jedes
Gericht hatte ihn auch, den besonderen Pfiff. Es war gemütlich. Ganz
tolle Weine. Das Menu kostet 34,99 Euro. Da kann man nur sagen: 9 von
10 Punkten für das Mille Lire. Mille grazie, Mamma! A presto!
25. September 2009, Tanja Marschal
Trattoria Mille Lire - Das Rezept
Station 5 ist in Friedrichstadt und zwar in der Trattoria Mille Lire (Talstr. 2a - 40217 Friedrichstadt, Düsseldorf - 0211 994 59 591 - Wegbeschreibung). Das Menü bestand diesmal aus Anitpasto Mamma Mia, Pasta Fagioli, Rinderfilet mit Taleggiokäse an Balsamico und Zabaione Aperol als Dessert. Die Kritik läuft morgen zwischen 9 und 12 im Radio und wer das Menü gerne zu Hause mal nachkochen möchte - hier ist das Rezept für 2 Personen:
25. September 2009, Tanja Marschal
Trattoria La Castagnas - Die Kritik
Das La Castagnas in Derendorf ist meine vierte Station. Als ich die Tür öffne, erwartet mich nicht nur eine herzliche Begrüßung, sondern auch viel Holz. Eine schnuckelige Trattoria. Hier fühle ich mich wohl. Es kann losgehen. Fünf Gänge.
Meine Begeleitung und ich entscheiden uns, mit den empfohlenen Weinen zu gehen. Erst kommen aber schwarze Oliven, eingelegte Tomaten mit Knoblauch und leckeres Brot auf den Tisch. Der Prosecco darf natürlich auch nicht fehlen. Herrlich. Wir lachen viel und sind entspannt. Wie übrigens auch alle anderen Gäste im Raum. Ja, hier fühlt man sich wie bei Freunden. Und die bringen uns jetzt den Coppa Emiliana. Ein Salat mit Rucola, Parmesan, gerösteten Kräutern und mariniertem Gemüse. Ganz wunderbar. Leicht und erfrischend. Ok, der Knoblauch war etwas zu lang in der Pfannen. Aus den Röstaromen wurden so leider Bitterstoffe. Aber das war wirklich nicht schlimm. Alles in allem eine runde Sache. Der Weiße dazu übrigens auch. Das Personal ist so lieb, so herzlich, so bemüht. Danke. Das ist toll. Dieser Abend steht unter dem Motto “nach alten Rezepten der Oma”. So habe ich mal frei “vecchia tradizione della nonna” übersetzt. Und das heisst für mich: Heute gibt es kein Carpaccio und kein Schi Schi, und das ist gut so. Es naht die Polenta con Porcini. Polentaschnitte mit Steinpilzfüllung an leichter Tomaten-Kräutersauce. Auch hier: Leicht, fein. Genau das Richtige für so einen spätsommerlichen Abend. Etwas mehr Salz vielleicht. Ansonsten lecker. Vor dem nächsten Gang habe ich Angst. Ich probiere alles, auch wenn ich skeptisch bin. Brodetto di Pesce. Ein Fischeintopf mit Brot. Das war leider nicht so meins. Viele Sorten Fisch tummeln sich da auf dem Teller, allen voran ein riesen Scampi. Den verdrücke ich und auch den Lachs. Alles andere muss ich liegen lassen. Nicht, dass es nicht schmecken würde. Ich kann nur einfach nicht. Tut mir leid. Der erste Rotwein wird geöffnet, denn jetzt kommt Ossobucco alla Milanese. Kalbshaxe mit Gemüse an Safranrisotto. Geschmacklich gut, da kann man nicht meckern. Aber auch hier mein persönliches Problem: Ich kann Fleisch schlecht essen, wenn es fettig ist. Und das ist es in diesem Fall. Muss es auch sein. So hat die Oma gekocht. Nur ich kann das nicht wirklich aufessen. Das Safranrisotto ist toll. Der Rotwein dazu ein Gedicht. Das Dessert: Panna Cotta ai Frutti di Bosco e Albicocca. Also Panna Cotta mit frischen Beeren und Aprikosenkompott. Wow! Himmlisch. Schmeckt wirklich ganz toll. Diese Panna Cotta… Hmm. Und dann diese wirklich frischen Beeren dazu. Perfekt. Mein Fazit? Die Atmosphäre war super. Das Team ganz wunderbar. Die Weine passten zu den Gängen und auch das Essen war lecker - nur an diesem Abend leider nichts so ganz meins… Das Menu kostet 36 Euro. Das La Castagnas bekommt 7 von 10 Punkten.
22. September 2009, Tanja Marschal
Trattoria La Castagnas - Das Rezept
Mein viertes Menü teste ich in der Trattoria La Castagnas in Derendorf
(Roßstraße. 9 - 40476 Derendorf, Düsseldorf - 0211 466211 - Wegbeschreibung). Serviert wird mir diesmal: Coppa Emiliana, eine Polenta Con Porcini, Osso Buco, ein Rissotto alla Milanese, Brodetto Di Pesce, Panna Cotta und zum Dessert einen Aprikosenkompott. Das Rezept zum Nachkochen finden Sie schonmal hier, die Kritik hören Sie heute Nachmittag zwischen 13 und 15.
22. September 2009, Tanja Marschal
Ristorante Rosati - Die Kritik
Test Nummer 3 steht an. Es geht in das Rosati in Golzheim. Auf dem Weg dorthin begegne ich einer Bekannten, die sagt: “Na, gehste schon wieder Pizza essen?!” Ich denke an die sechs Gänge, die mich erwarten, und nicke nur.
Vor dem Restaurant wartet schon die Kollegin Claudia Monreal, die an diesem Tag extra nur ein Knäckebrot gegessen hat. Also, rein ins Vergnügen. Tür auf. Tür zu. - Wenn man gleich zur Begrüßung einen rosa Ferrari bekommt, dann ist doch eigentlich alles gesagt, oder? Ok, es war nicht der Sportwagen, aber der gleichnamige “italienische Champagner”, der mir zum ersten Mal ein “Oh… Hmm” entlockt. Der Gruß aus der Küche kommt (das macht dann sieben Gänge): Tomate mit Spinat und Ricotta gefüllt. Dazu ein Schaum, der himmlisch ist. Die Kollegin Monreal guckt mich mit großen Augen an und sagt: “Poohhr. Ist das lecker!” Recht hat sie. Kaum haben wir es verschlungen, kommt auch schon das Carpaccio vom Wolfsbarsch mit Thunfisch-Rogen. Was soll ich sagen? Zum Reinlegen. Zart, fein, wunderbar im Geschmack. Wir wollen mehr, reißen uns aber zusammen und warten auf die Taglierini mit Trüffen. Jetzt habe ich ja den direkten Vergleich zum letzten getesteten Restaurant. Da gab’s die auch. Ha! Meine Güte. Das kann man gar nicht vergleichen. Perfekte Nudeln. So lecker. So lecker. Die Kollegin Monreal spricht jetzt schon gar nicht mehr mit mir - aus Angst, jemand könnte ihr währenddessen die Trüffel vom Teller klauen. Wie von Geisterhand füllen Wasser und Wein die Gläser. Das Service-Team im Rosati liest uns jeden Wunsch von den Lippen ab. Obwohl. Welchen Wunsch? Wir sind so glücklich. Vor allem, weil jetzt die Hummer- und Jacobsmuschel-Medaillons auf rotem Linsenpüree kommen. Unsere “Ohhs und Aahhs und Hmms und poohr-leckers” hören gar nicht mehr auf. Auch nicht beim herrlich erfrischenden Sorbet vom Granatapfel und erst recht nicht beim Kalbsfilet im Steinpilzmantel mit Barberasauce. Da müssen wir und sogar zwingen, nicht den Teller abzulecken. Zum Schluss: Das Grappaparfait mit Orangen und Weintrauben-Culis. Und jetzt möchte ich weinen und den Koch küssen. Ich weiss, ich höre gar nicht mehr auf mit meiner Lobeshymne, aber ungelogen: So etwas habe ich noch NIE in meinem Leben gegessen. Wir waren sprachlos. Fast fassungslos (wie ich beim 1 zu 5 der Bayern gegen Dortmund). Ein unglaubliches Dessert, das wir mit einem der besten Grappas Italiens abschließen. Sie möchten ein Fazit? Ich weiss nicht, wer oder was das noch toppen soll. Gut, es ist das bisher teuerste Menu mit 56 Euro, aber dafür auch das Beste und jeden Cent wert. Ein unfassbar leckerer Abend. Das Rosati bekommt 12 von 10 Punkten. Ich muss an meine Bekannte denken - die mit dem “Gehste Pizza essen?” - und ich muss grinsen.
18. September 2009, Tanja Marschal
Ristorante Rosati - Das Rezept
Das Ristorante Rosati in Golzheim ist meine Station Nummer 3 (Felix-Klein-Str. 1 - 40474 Golzheim, Düsseldorf - 0211 4360503 - Wegbeschreibung). Das Menü besteht dieses Mal aus dem Carpaccio “Rosati” vom Loup de Mer, Taglierini mit Albatrüffeln, Jacobsmuscheln und Hummermedallions “Costa Smeralda”, Kalbsfilet im Steinpilzmantel an Barbera-Sauce und dann schließlich einem Grappa-Parfait. Meine Kritik hören Sie Samstagmorgen bei Antenne Düsseldorf zwischen 9 und 12 Uhr - hier gibt es schonmal das original italienische Rezept des Menüs:
16. September 2009, Tanja Marschal
Trattoria Don Sancillo in Unterbilk - Die Kritik
Tag 2 hat mich ins Don Sancillo auf der Neusser Straße geführt. Direkt gegenüber vom Polizeipräsidium. Ja… Wie sage ich es jetzt? Ihr Lieben im Don Sancillo, es tut mir leid, aber das hat mich leider nicht überzeugt.
Das Brot mit den Oliven und dem Dip, das war richtig lecker. Und auch das Lotte- und Gambas-Carpaccio mit Lachskaviar. Bis ich den empfohlenen Pfeffer drüber gestreut habe. War ja meine Entscheidung, aber das ging gar nicht zusammen. Schade, dass ihr mir keinen Wein empfohlen habt, denn so wurde es der Pino Grigio. Der war für sich genommen gut, passte aber leider gar nicht zum Essen. Hausgemachte Taglierini mit Trüffeln. Eins meiner Lieblingsgerichte. Aber die Nudeln waren leider nicht al dente. Sogar etwas matschig. Das hat mir ein bisschen die Lust genommen. Sehr schön die Idee, mit dem Zwischengang das Licht zu dimmen. Das macht es kuscheliger, aber leider war es dann so dunkel, dass ich gar nicht mehr sehen konnte, was ich da auf dem Teller habe.
Das Zanderfilet auf Ratatouille in Proseccosauce. Erst das Kompliment: Der Fisch war richtig schön kross gebraten und toll gewürzt. Dem Gemüse fehlte aber irgendwie der Pfiff. Und auch der Sauce. Das Lammkarree in Matera-Sauce im Anschluss war an sich richtig gut. Das Fleisch toll gebraten, ganz zart und es schmeckte auch nicht so wie Schaf riecht. Das ist super. Aber die Kräuterkruste drum herum, die war leider etwas zu dominant.
Das Dessert “Mamma Mia”. Was hat sich dahinter verborgen? Auf meine Frage hin, was das denn sei, sagtet ihr: “Eine Überraschung”. Überraschungen sind toll, aber ich hätte gerne gewusst, was ich da esse. Es war eine schöne Idee, aber ich mag einfach kein Oreangat. Oder was in dem Teigröllchen schmeckte so wie die kandierten Früchte? Und was war das für eine Creme? Hmm. Mein Fazit: Ihr seid so freundlich und zuvorkommend - danke! Das Essen war aber leider nur ok. Es fehlte einfach der letzte Schliff, das gewisse Etwas. Ihr kriegt das hin! 6 von 10 Punkten.
15. September 2009, Tanja Marschal
Trattoria Don Sancillo in Unterbilk
Der zweite Halt meiner Tour ist die Trattoria Don Sancillo in Unterbilk (Neusser Str. 43 - 40219 Unterbilk, Düsseldorf - 0211 30329998 - Wegbeschreibung). Meine Kritik hören Sie Dienstagnachmittag bei Antenne Düsseldorf zwischen 15 und 18 Uhr - das Rezept versuchen wir in Kürze nachzureichen.
15. September 2009, Tanja Marschal
