Das Jetlag ist weg - und wir bald auch wieder

Eintrag vom Samstag, 4. November 2006

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Es ist ein wirklich angenehmes Gefühl, wenn man dann tatsächlich nach einigen Tagen der Eingewöhnung in Japan zur richtigen Zeit müde wird und tatsächlich auch mal ein paar Stunden durchschlafen kann. Schade, dass wir schon morgen wieder nach Hause müssen. Ich denke aber, dass die Folgen der Zeitumstellung in Richtung Deutschland nicht so gravierend sein werden, wie in die andere Richtung.

Heute müssen die Düsseldorfer Symphoniker noch einmal ran, und zwar hier in Chiba. Quasi ein Heimspiel, denn Chiba ist die Partnerregion von Düsseldorf. Der Vormittag ist noch einmal frei - Zeit, sich die Stadt Chiba anzuschauen. Eine Stadt, die tatsächlich eine eigene Schwebebahn hat, die wesentlich leiser und größer als die in Wuppertal ist. Wieder mal eine von tausenden Überraschungen im Land des Lächelns.

Gerade sind wir vom Bummel durch die Stadt wiedergekommen und haben auch einige japanische Kaufhäuser erleben können. Mit zwölf Etagen und einem Sortiment, das schier unendlich ist. Geradezu erschlagend war der Besuch in der über drei Etagen verteilten Lebensmittelabteilung. Die Gerüche, die Auslagen und das Gewusel werde ich nicht mehr so schnell vergessen. Gleich spielen die Düsys zum letzten Mal in Japan, und für dieses Konzert hat sich besonderer Besuch aus Düsseldorf angekündigt: Oberbürgermeister Erwin schaut sich das Konzert an und wird auch auf einem anschließenden Empfang der Präfektur Chiba zu Gast sein.

Wir sind nach dem Konzert nun wieder im Hotel angekommen, und die Symphoniker haben auch den letzten Auftritt auf japanischem Boden grandios gemeistert. Es wird nicht der letzte sein; das hat Oberbürgermeister Erwin auf dem anschließenden Empfang bekannt gegeben. Die Düsys werden also auf jeden Fall nach Japan und Chiba zurückkehren.

Morgen dann steht unsere Rückkehr nach Deutschland auf dem Programm. Sehr früh heißt es, Abschied zu nehmen. Ein Elf-Stunden-Flug nach Frankfurt und dann noch eine Busfahrt von Frankfurt nach Düsseldorf steht uns dann noch bevor. Zeit genug, über das in der vergangenen Woche Erlebte nachzudenken.

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Philipp Klees hat diesen Eintrag am 4. November 2006 um 15.38 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.