Interview mit Daniel Libeskind
Eintrag vom Freitag, 21. August 2009
Es war ein Medienauflauf, so groß, wie Düsseldorf ihn lange nicht gesehen hatte. Verantwortlich dafür war ein kleiner Mann, kleiner als ich: Daniel Libeskind. Der US-Star-Architekt hat unsere Stadt kurz in eine Metropole mit Weltruhm verwandelt. Erst auf dem Jan-Wellem-Platz - beim ersten Spatenstich für Libeskinds Kö-Bogen und später dann im Bürgersaal, wo er seine Vision vorstellte.
Ob der Tausendfüßler jetzt neben seinen Bauten bleibt oder fällt, ist Libeskind im Prinzip egal, wie er sagte. Grundsätzlich sei er aber für eine fußgänger-freundliche Innenstadt. So oder so: der Kö-Bogen sei eine große Aufgabe, selbst für einen Mann, der das neue World Trade Center in New York baut.
Und damit laut Libeskind in eine Stadt, die er schon immer toll fand.
Das geht ja runter wie Öl. Daniel Libeskind hat diese Woche seine Pläne für den Kö-Bogen vorgestellt. Anfang 2010 werden sie umgesetzt. Eröffnet werden die beiden Gebäude auf dem Jan-Wellem-Platz dann Ende 2013.
Bisherige Kommentare
Kommentar von norbert marbach
Finde ich gut - noch mehr Büroflächen. Wenn man vom Jan Wellem Platz bis hoch zur Grafenberger Allee geht, ist schon so einiges “Prosionsfrei zu vermieten” Warum nicht mehr davon?
Außerdem stelle ich mir wegen des “Tausendfüßlers” die Frage, wie lange gilt eigentlich Denkmalschutz ? So lange, wie es ein OB und seine Partei mag ?
18. November 2009, 16.13 Uhr
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Dennis Lieske hat diesen Eintrag am 21. August 2009 um 9.36 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.
