Düsseldorf in fünf Jahren
Eintrag vom Montag, 6. April 2009
Seit Freitag wissen wir, wie es in fünf Jahren in Düsseldorf aussehen wird, und zwar zwischen Schauspielhaus, Johanneskirche und Jan-Wellem-Platz. Acht Architektenbüros waren noch im Rennen, and the winner is: das Büro Molestina aus Köln, gemeinsam mit den Düsseldorfer Landschaftsarchitekten FSWLA.

Der Entwurf zeigt viel Platz zum Flanieren, viel grüner als jetzt - der Hofgarten wird sozusagen am Schauspielhaus vorbei verlängert und geht dann in eine neue, großzügige Fußgängermeile bis runter zur Johanneskirche über; links und rechts stehen Bäume. Planungsdezernent Gregor Bonin sprach von einem neuen Herz für Düsseldorf, und mitten in diesem neuen Herz gibt es ein neues Herzstück, das jetzt erst einmal “Berliner Platz” getauft wurde. Dort, wo die Berliner Allee auf die Schadowstraße trifft, werden auch der Wehrhahnlinien-Bahnhof Schadowstraße und weitere Haltestellen sein - also ein Platz mit viel Leben.
Bisherige Kommentare
Kommentar von Gaby Matuschik
Was bitte soll der Name ” Berliner Platz” im Herzstück von Düsseldorf. Da gibt es mit Sicherheit wesentlich bessere Alternativen.
Das sollten die Stadtväter sich noch einmal eingehend überlegen. Man könnte ja einen Wettbewerb mit einer abschließenden Abstimmung über Antenne anstreben
15. April 2009, 21.46 Uhr
Kommentar von Michael Wüsthoff
Es wird auch höchste Zeit, dass man sich mal um die Rekonstruktion der originalen Außenfassade der Johanniskirche kümmert. Der “Wiederaufbau”-Architekt hatte wohl doch zu sehr versucht, sich ein eigenes Denkmal zu schaffen und so viele wichtige Elemente entfernt. So wurden Ziertürmchen, dekorative Elemente und vor allem die Giebel der Querschiffe abgetragen, alles Bauteile, die der Krieg noch übrig ließ. Dieses rundherum abgeschliffene Bild, das der Baukörper nun zeigt, verfremdet vehement das Bild einer historistischen Kirche. Hinzu kommt noch diese große ordinäre Turmuhren, die die schönen Maßwerke der Schallöffnungen verstellen und deren Leuchtdesign wegen der ständig defekten Glühlampen armselig erscheint. Im Angesicht der reichen “Kö” macht sich eine “Ruine” (die dazu noch so spärlich angeleuchtet wird) denkbar schlecht.
10. Juni 2009, 16.30 Uhr
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Dennis Horn hat diesen Eintrag am 6. April 2009 um 18.15 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.

