Überraschung beim Kö-Bogen
Eintrag vom Dienstag, 21. Oktober 2008
Das Bieterverfahren für den Kö-Bogen ist mit einer Überraschung am 18. Oktober zu Ende gegangen - und das Düsseldorfer Bankhaus Trinkaus und Burkhardt ist nicht dabei. Es dürfte ein Schlag ins Gesicht der Stadt sein. Denn schließlich galt die Bank als Hauptinteressent für das Millionenprojekt auf dem Jan-Wellem-Platz. Damit bleiben jetzt noch der Bouwfonds MAB Development und die Developer mit Star-Architekt Daniel Libeskind im Rennen. Man werde diese Angebote jetzt erst einmal auf alle Kriterien prüfen, sagte uns die Stadt. Anfang des kommenden Jahres solle dann eine Entscheidung getroffen werden.
Zeitplan für den Kö-Bogen wird eingehalten
Die Stadt will trotz der Absagen-Flut am Zeitplan für den Kö-Bogen festhalten. Bis Februar will die Verwaltung die Angebote der beiden verbliebenen Investoren prüfen. OB Elbers sagte, der Absprung des einstigen Favoriten Trinkaus und Burkhardt sei zwar bedauerlich, aber auch eine Chance. Immerhin kämen die beiden verbliebenen Entwürfe von namhaften Architekten. So schicken etwas die Düsseldorfer Projektentwickler “Developer” den US-Star-Architekten Daniel Libeskind ins Rennen. Dieser hatte unter anderem den Wettbewerb für den Neubau des World Trade Centers in New York gewonnen. - Die beiden Gebäude auf dem Jan-Wellem-Platz zu entwerfen, sei eine Herausforderung für Libeskind, sagen die “Developer”. Man wolle dort einen neuen “Anziehungspunkt” schaffen, der dem europäischen Format der Kö gerecht werde. - Was den Hauptnutzer der Gebäude angeht, halten sich die Düsseldorfer allerdings noch bedeckt.
Bisherige Kommentare
Kommentar von Julia Stoschek und Andreas Gursky
Grauenhafter Entwurf eines mittelmässigen Architekten.
Wir trauern um unseren Tausendfüssler- ein Wahrzeichen Düsseldorfs.
Julia Stoschek
Andreas Gursky
18. Januar 2009, 11.27 Uhr
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Daniel Fiene hat diesen Eintrag am 21. Oktober 2008 um 12.57 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.
