Bergfest der Tour
Eintrag vom Dienstag, 28. August 2007
In Iffezheim am Rhein angekommen liegt bereits der vierte Tag hinter uns. Die Zeit vergeht wie im Flug, und alle sind nicht nur körperlich müde, sondern auch erschlagen von den vielen Eindrücken der Tage. Die Fahrer haben nun 640 km sowie die Ardennen und die Vogesen in den Beinen. Direkt nach der Ankunft an den einzelnen Etappen-Hotels ist die Stimmung zumeist ermüdungsbedingt recht bescheiden, doch nach einer halben Stunde Erholung und einem kühlen Bier ist die Stimmung wie während des Tages wieder super.
Mittlerweile wissen alle, wo der Hammer hängt, haben die meisten doch nur Raderfahrung am Niederrhein sammeln können. Mittelgebirge wie die Ardennen sind halt schon recht knackig für solche Flachlandtiroler wie uns. Von unserem Hotel hier in Iffezheim konnten wir bereits heute Abend die Berge des Schwarzwaldes sehen, und die Fahrer scheinen beeindruckt. Die nächsten zwei Tage stehen uns dort einige knackige Anstiege bevor, die weitaus steiler und länger sind als die bisherigen. Ich habe gerade während des Abendessens versucht, allen ein wenig die Angst vor morgen zu nehmen, ich befürchte jedoch, dass alle gehörigen Respekt vor den kommenden Tagen haben.
Florian Kels ist und bleibt ein Beißer. Ich war ohnehin der festen Meinung, dass er es gut schaffen wird, doch nun schlägt er sich viel besser, als ich angenommen habe. Zudem war er noch als einer von dreien in den heftigen Sturz des zweiten Tages verwickelt, den alle - also auch Flo - gut überstanden haben. Ich hoffe nun sehr, mit allen die letzten Tage bis zur Ankunft in Oberstdorf gut zu überstehen und melde mich gerne noch einmal, wenn wir es schließlich geschafft haben.
Kommentar schreiben
Hinweise/Infos
Holger Schütt hat diesen Eintrag am 28. August 2007 um 20.51 Uhr geschrieben. Sie können zu diesem Eintrag einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Homepage setzen. Beim Hinterlassen eines Kommentars wird Ihre E-Mail-Adresse im Blog nicht angezeigt. Sie dient ausschließlich der Antenne Düsseldorf Redaktion für mögliche Rückfragen. Kommentare und Trackbacks können Sie außerdem über einen eigenen Feed abonnieren.

