Foto: "Einbrecher" von Metropolico.org lizensiert unter CC BY SA 2.0

Einbruch: Rechtzeitig Maßnahmen ergreifen

So können Sie sich und Ihr Zuhause schützen

Bald kommt die dunkle Jahreszeit und die Zahl der Einbrüche nimmt wieder zu. Im vergangenen Jahr kam es im August zu 165 Fällen in Düsseldorf, im November hingegen waren es mit 316 fast doppelt so viele. Deswegen ist es umso wichtiger, sich schon jetzt zu informieren und frühzeitig vorzusorgen.

Die Haupteinbruchszeit in Einfamilienhäusern ist im Winter. Besonders die Zeit nach der Zeitumstellung ist für Einbrecher attraktiv, dann ist es länger dunkel. Häufig kommen Einbrecher durch den Garten und steigen dann durch ein Fenster im Erdgeschoss oder 1. Stock ein. Bei Mehrfamilienhäusern wird eher in den oberen Stockwerken eingebrochen, da die Täter so vermeintlich unentdeckt vorgehen können. Oft kommt es vor, dass ein Nachbar die Tür aufdrückt und Einbrecher so ins Haus gelangen können. Das ganze Jahr über kann es zu Einbrüchen kommen, meistens zwischen 9 und 17 Uhr, wenn die Menschen arbeiten oder das Haus zum Einkaufen verlassen.

Um das zu verhindern können Sie sich von der Kriminalpolizei beraten lassen. Fachleute der Polizei informieren kostenlos und neutral über Möglichkeiten, sich vor Diebstahl, Einbruch, Raub und anderen Straftaten zu schützen. Durch den sinnvollen Einsatz von Mechanik und Elektronik kann Einbrüchen vorgebeugt werden. Die Düsseldorfer Beratungsstelle befindet sich auf der Luisenstraße 2 im ehemaligen LVA-Hochhaus.


Hilfreich ist es, eine Liste über alle Wertgegenstände, wie zum Beispiel teuren Schmuck oder Erbstücke, zu führen. So kann im Ernstfall schnell überprüft werden, ob etwas gestohlen wurde.

Weitere Tipps sind das Schließen aller Fenster und Türen bevor man das Haus verlässt. Damit diese nicht einfach aufgehebelt werden können, ist es empfehlenswert, weitere Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Ein Fensterbeschlag mit Pilzkopfverriegelung verhindert das einfache Aushebeln. Türen kann man mithilfe zusätzlicher Riegel oder Schlösser sichern.

Außerdem kann man das Radio laufen lassen, das schreckt zusätzlich ab. Brennendes Licht lässt ebenfalls darauf schließen, dass sich jemand im Haus aufhält. Dazu können während der dunklen Jahreszeit oder Urlauben Zeitschaltuhren hilfreich sein.

Einige haben sicherlich schon die negative Erfahrung gemacht, dass bei ihnen eingebrochen wurde. Aufgebrochene Türen, eingeschlagene Fenster, durchwühlte Schubladen – das möchte niemand. Das Gefühl, dass eine fremde Person in das eigene Zuhause eingedrungen ist, ist sehr unangenehm und lässt einen so schnell nicht mehr los.

Auch bei unserer Moderatorin Susi Makarewicz wurde eingebrochen:



Der Weiße Ring dient allen Menschen, die Opfer von Kriminalität geworden sind, als Ansprechpartner. Er besteht aus über 3000 ehrenamtlichen Helfern und zählt rund 50.000 Mitglieder. Sein Ziel ist es, Straftaten zu verhüten und auch im Falle des Einbruchs weiter zu helfen. Die Außenstelle für Düsseldorf erreichen Sie unter der 02421/16622.



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