Foto: "Schadowstraße-Haltestelle" von MichaelGaida CC0 Public Domain


Kinderkrankheiten auf der Wehrhahnlinie

Die Rheinbahn kündigt Nachbesserung an

Rolltreppen und Aufzüge fallen immer wieder aus. Haltestellenschilder sind schwer zu erkennen. Die Rheinbahn ist bemüht, die Mängel zu beheben.

Erst fünf Monate ist die Eröffnung der neuen U-Bahnhöfe her. Dennoch sind einige Düsseldorfer genervt. Immer wieder fallen Rolltreppen oder Aufzüge aus. Besonders beeinträchtigt sind dadurch Senioren, Menschen mit Behinderungen oder Familien mit Kinderwagen. In einem Krisentreffen haben die Hersteller am Mittwoch angekündigt, dass die Rolltreppen auf der Wehrhahnlinie ab dem 1. August wieder reibungslos funktionieren werden.

Aufzüge und Rolltreppen sollen seltener ausfallen

Jetzt scheint aber Besserung einzutreten. Die Stadt und Rheinbahn möchten, dass die Rolltreppen und Aufzüge endlich funktionieren. In dieser Woche werden deshalb Gespräche mit OTIS (Hersteller der Rolltreppen und Aufzüge) stattfinden. Darin soll eine Frist festgesetzt werden, in der die Einrichtungen wieder funktionstüchtig gemacht werden sollen. OTIS hat die Fehlerquelle jetzt wohl gefunden. Die Störungen sollen in Zukunft tendenziell seltener werden.

Vorschläge für neue Haltestellenschilder

Viele Düsseldorfer sind auch mit den Haltestellenschildern nicht zufrieden. Die Beschriftung sei einfach zu klein und die Farben schlecht verteilt. Der Seniorenbeirat der Stadt Düsseldorf hat sich in einer interenen Sitzung mit der Rheinbahn den Forderungen der Sehbehinderten angeschlossen. Senkrechte Schriftzüge sollen vermieden, die Schrift fetter und Zeilen mit Strichen unterteilt werden. Die Rheinbahn ist bemüht diese Dinge umzusetzten. Derzeit arbeiten Gestalter an den neuen Schriftzügen. Eine kleine Auswahl soll in diesem Monat nach draußen gehen und dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden. In wenigen Monaten sollen die Schilder dann nach und nach ausgetauscht werden. Laut Rheinbahn sind die Kosten für die Schilder harmlos, da lediglich die Folien ausgetauscht werden.

Fahrplanwechsel und Fahrzeugverlust auf der U83-Linie

Außerdem soll es im Herbst einen Fahrplanwechsel geben. Dann muss geschaut werden, wie dieser sich besonders im Hinblick auf die Anschlüsse bewährt. Derzeit verliert die Rheinbahn besonders auf der Linie U83 durch Wartungen und Unfälle einige Fahrzeuge. Insbesondere mit Linksabbiegern gibt es mehrere Unfälle pro Woche. Problematisch ist dies vor allem, weil die modernen Bahnen aufwendigere Reparaturen bemötigen. Diese können zwischen 6 und 8 Wochen dauern. Zudem werden auf der neuen Wehrhanlinie mehr Fahrzeuge beansprucht. Auf der neuen Strecke sind 71 Bahnen im Einsatz. Dennoch gibt es noch keinen Beschluss für neue Fahrzeuge.

Hier können Sie sich die Morgensendung zum Thema vom 18. Juli 2016 mit Julia Vorpahl und Dennis Lieske anhören:

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