Foto: "Altkleider-Container" von webandi CC0 Public Domain


Die Altkleiderspende in Düsseldorf

Kleiderspenden - aber richtig!

Düsseldorfer spendeten letztes Jahr 3500 Tonnen Kleidung in die Container der Stadt. 3500 Tonnen, das ist so viel wie 2500 Autos zusammen wiegen.

Was kann man beim Spenden falsch machen?

Leider gibt es sehr viele Kriminelle, die ihre Container aufstellen und vorgeben, die Kleidung für einen guten Zweck zu sammeln. Diese unseriöse Kleidersammlungen werben oft mit sehr übertriebenen Slogans, wie zum Beispiel "Hilfe für Flutopfer" oder einer Telefonnummer, die ins Leere führt.

Welchen Altkleidersammmlungen kann ich trauen?

An seriösen Altkleidersammlungen gibt es Qualitätssiegel. In Düsseldorf gibt es rund 600 Container der AWISTA und fast 50 Stück vom Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Was passiert mit meinen gespendeten Kleidern?

Das DRK lagert einen Teil der Spenden für einen Katastrophennotfall. Der Rest wird zu Geld gemacht. Damit finanziert das DRK weitere Hilfsprojekte. Die Kleidung aus den AWISTA-Containern wird teilweise an Second-Hand-Läden verkauft. Der Erlös hilft, dass die Müllgebühren in Düsseldorf nicht unnötig steigen. Die restliche Kleidung wird zu Dämmstoffen und Putzlumpen verarbeitet.

Wo können wir unsere Altkleider noch abgeben?

Auch die Caritas oder die Diakonie nehmen unsere Kleiderspenden an. Zum Beispiel im "Kaufhaus Wertvoll". Hier können auch Spenden wie Möbel und Elektrogeräte abgegeben werden. Wenn die Spenden besonders sperrig sind, können diese Teile auch abgeholt werden. Eine andere Möglichkeit ist das "fairhaus", welches es in Düsseldorf insgesamt acht Mal gibt.


Unsere Moderatoren Sabine Piel, Arne Klüh und Matthias Esch haben sich mit dem Spenden von Altkleidern in Düsseldorf auseinander gesetzt.

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