Kaum noch kostenlose Plastiktüten

Umdenken im Einzelhandel

Einige Einzelhändler haben angekündigt, Kunststofftüten nicht mehr kostenlos an ihre Kunden abzugeben. Damit soll der Verbrauch von Plastik reduziert werden.


Ab dem 1. April 2016 wird sich bei unserem Einkaufsbummel etwas ändern. In vielen Geschäften bekommen wir dann nämlich keine kostenlosen Plastiktüten mehr zu unserem Einkauf dazu, um diese nach Hause zu transportieren. Zahlreiche Unternehmen, z. B. H&M, Mayersche Buchhandlung, C&A oder Tchibo, haben sich dazu einer Vereinbarung des Handelsverbandes Deutschland und des Bundesumweltministeriums angeschlossen.

Damit will man der Umweltbelastung durch das Plastik, das sich in der Natur nur schwer zersetzt, vorbeugen. Die Europäische Union hat dazu eine Richtlinie beschlossen. In den Mitgliedsstaaten soll sich der durchschnittliche Verbrauch von Plastiktüten pro Kopf/Jahr auf 90 Stück ab 2020 reduzieren. Ab 2026 gilt eine Grenze von 40 Tüten. Ein Deutscher verbraucht zurzeit durchschnittlich 71 Tüten im Jahr.

Der Einzelhandel plant, dass in den nächsten zwei Jahren 80 Prozent der ausgegebenen Tüten kostenpflichtig sein müssen.


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