Archeo Point in U-Bahnstation

Ausstellung von Ausgrabungsstücken

Beim Bau der Wehrhahn-Linie ist die Stadt auf Historisches gestoßen - ab Sonntag (11. September) wird ein Teil davon prominent ausgestellt. Der Archeo Point wird in einem Präsentationsraum unter der Erde eröffnet.


Im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee können wir zum Tag des offenen Denkmals (und auch danach noch) ein Stück Stadtgeschichte erleben. Zu sehen sind Teile der Stadtmauer aus dem 16. und dem 18. Jahrhundert und der Zahn eines Mammuts. Wer historisch interessiert ist oder wissen will, wie es vor Jahrhunderten in unserer Stadt Düsseldorf ausgesehen hat, ist beim Archeo Point an der richtigen Adresse. Er befindet sich im U-Bahnhof Heinrich Heine-Allee und ist über den Eingang Corneliusplatz direkt zu erreichen. Die historischen Fundstücke kann man sich täglich von 10 bis 18 Uhr ansehen.

Galerie im Bahnhof

Der Archeo Point funktioniert wie eine Art Museum. Der Eintritt ist kostenlos und es gibt kein Personal, dafür aber eine Videoüberwachung. Der Bau der Wehrhahn-Linie hat allerhand archäologische Funde zu Tage gefördert. Einige der Entdeckungen werden nun in einer Galerie ausgestellt.

In den Fußboden ist ein Schaukasten eingelassen, in dem der Mammutzahn liegt. Auf verschiedenen Wandtafeln findet man Fotos und historische Fakten. Das Ganze wirkt ziemlich modern und soll schnell aufzunehmen sein.

Martin Vollmer-König vom Landesamt für Denkmalpflege spricht von einem multimedialen Informationsangebot, nicht von einem Museum. Der Fachmann hat das Projekt jahrelang begleitet.

Sorgfältige Planung der Ausgrabung

Schon vor Beginn der Bauarbeiten für die Wehrhahnlinie und den Kö-Bogen hat man ein sorgfältiges Grabungskonzept erstellt. Archäologen haben das Projekt von Anfang an betreut, damit die erwarteten Funde sachgerecht geborgen und dokumentiert werden konnten. Für den historischen Stadtraum gilt nämlich das im Jahr 1980 verabschiedete Denkmalschutzgesetz. Die historischen Funde stehen unter Schutz und müssen für die Nachwelt erhalten bleiben. Durch den Archeo Point werden sie jetzt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.



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