Foto: flickr.com/bündnis90/die grünen;CC BY-SA 2.0

5.000 Düsseldorfer gegen 350 DÜGIDA-Anhänger

Düsseldorf setzt klares Zeichen gegen Ausgrenzung

Rund 5.000 Düsseldorfer haben am Montag (12.01.2015) bei der Gegendemo gegen die DÜGIDA ein klares Zeichen gesetzt. Düsseldorf ist eine weltoffene Stadt - und für Fremdenfeindlichkeit ist kein Platz.

Die Demo der islam-kritischen DÜGIDA legte am Montag (12.01.2015) den düsseldorfer Hauptbahnhof komplett lahm. Rund um den Bahnhof fanden aber auch die Proteste dagegen statt.

Positive Bilanz des Polizeieinsatzes

Mehr als 1.000 Polizeibeamte waren im Einsatz. Diese haben die knapp 350 DÜGIDA-Demonstranten abgeschirmt. Die Bilanz des Einsatzes ist positiv, so Polizeisprecher Markus Niescery. Zwar wurden vier Polizisten von Links-Autonomen verletzt, ansonsten sei der Abend weitestgehend friedlich verlaufen. Niescery rechnet aber dennoch mit weiteren Demos der DÜGIDA.

Weitere DÜGIDA-Demos geplant

Schon am nächsten Montag (19.01.2015) hat der Ableger der islamfeindlichen Pegida-Gruppierung die nächste Demo in Düsseldorf geplant. Inhalt dieser Demonstrationen ist die angebliche "Islamisierung des Abendlandes". Düsseldorf setzte aber ein Signal gegen Ausgrenzung. So blieben beispielsweise der Rheinturm sowie das Rathaus dunkel.

Mahnwache gegen Terror in Berlin

Viele Gegendemonstranten haben den DÜGIDA-Anhängern auch den Weg versperrt. Die geplante Demo konnte also erst knapp 1 ½ Stunden verspätet losgehen. In Berlin soll heute (13.01.2015) eine Mahnwache gegen den islamischen Terror und für ein friedliches Zusammenleben aller Religionen stattfinden. Dazu aufgerufen haben der Zentralrat der Muslime und die Türkische Gemeinde.



Über die Dügida-Demonstration berichtet Polizeisprecher Markus Niescery - gehört bei Antenne Düsseldorf am Morgen (13.01.2015) mit Tanja Marschal um 06:10 Uhr.



Über die Dügida-Demonstration berichtet Henning Bulka - gehört bei Antenne Düsseldorf am Morgen (13.01.2015) mit Tanja Marschal um 07:12 Uhr.


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