Viel Rauch um nichts?
Eine Woche Rauchverbot in NRW
Rauchen verboten!
Knapp eine Woche lang gilt nun das Rauchverbot in Gaststätten in Nordrhein-Westfalen - Zeit für eine kleine Bilanz. Was sind Ihre Erfahrungen? Was hat Ihnen das Nichtraucherschutzgesetzt gebracht? Was hat es Ihnen verwehrt? Wie oft wurde trotzdem noch geraucht? Und wie streng waren die Wirte wirklich? Schreiben Sie ins Gästebuch!
Seit dem 1. Juli gilt das Nichtraucherschutzgesetz. In Gaststätten darf eigentlich nicht mehr geraucht werden. Weil sich aber viele kleinere Kneipen buchstäblich über Nacht in Raucherclubs verwandelt haben, wird dort weiter gequalmt wie zuvor. Das Ordnungsamt plant keine zusätzlichen Kontrollen und verwarnt nur bei Verstößen. Die Strafe: 20 Euro.
In diesem Monat wird vom Bundesverfassungsgericht außerdem ein Grundsatzurteil für eine Ausnahmeregelung für Einraumkneipen erwartet. Wir fragen Sie: Was bringt das Nichtraucherschutzgesetz? Wir ziehen nach einer Woche zusammen mit Ihnen Bilanz und wollen Ihre Meinung zum Nichtraucherschutzgesetz und Ihre Erfahrungen aus der ersten Woche.
Eintrag von Claudia
Ich bin der Meinung, dass a) die Diskussion nicht immer im Frühjahr aufkommen sollte. Da wird es warm draußen, es zieht die Leute eh nach draußen, daher ist die Bereitschaft, draußen zu rauchen, größer. Das verfälscht die Aussagen. Fragt doch mal Mitte November, wieviele Raucher bereit sind VOR der Kneipe in Wind und Regen zu stehen.
b) Bei Restaurants kann jeder frei entscheiden, ob er zum Italiener, zum Inder, zum Griechen oder sonstwohin geht. So sollte es auch jedem freistehen, ob er in eine Raucher- oder Nichtraucherkneipe geht. Ganz einfach!
27.03.2011 - 10.17 Uhr
Eintrag von Harry
Echt lustig wenn es nicht traurig wäre!
Wenn ich mich in einer Gaststätte vom Rauch belästigt fühle, muss ich einen für diesen "Ortsteil", zuständigen Mitarbeiter des Ordnungsamtes anrufen. Aber natürlich nur zu seiner Arbeitszeit zwischen 7:30-15:30 ! ! ! ! ! ! Kein Wunder wenn es kaum Beschwerden wegen Nichteinhaten des Gesetzes gibt. Ich hab also keinen direkten Anprechpartner zu den üblichen Zeiten zu denen man die Lokale besucht. Hotline abends? ? ? Fehlanzeige. Am besten man überlegt vorher wo man hingeht, und ruft einfach prävetiv einfach an! ! ! ! Auf gehts! !
08.09.2008 - 18.20 Uhr
Eintrag von Harry
Ich als NR find, es war überfällig! Bisher hatten wir ja keine Wahl, wir mussten uns überall dem Gestank aussetzen. Nun ab 01.07. gilt die Regel umgekehrt, mit Ausnahme der Raucherclubs, wird unsere Gesundheit endlich als wichtigstes Gut als Argument umgesetzt. Also bei mir hört es auf gemütlich zu sein, wenn in meiner Gegenwart geraucht wird, eher das Gegenteil! Und mir würde es nie in den Sinn kommen, rauchen mit Kultur in Verbindung zu bringen, geradezu absurd! Also ich hoffe, dass es sich irgendwann auch für die Wirte rechnet, wenn der überwiegende Teil der Bevölkerung die Umsätze gar steigert! Und vielleicht werden ja sogar die Raucher mal tolerant!!! Mich stört es nicht wenn die Raucher öfters mal vor die Tür müssen. Sollen sie sich doch, der unbestritten gesundheitsgefährdenden Sucht hingeben. Ich werd nie Geld für diesen Giftcocktail ausgeben. Ich will nicht stinken, gelbe Finger und Zähne bekommen. Ein Hoch auf die Gemütlichkeit und Kultur. Vielleicht mit einem Alt oder einem leckeren Wein. Aber im gesunden Maße, ohne andere zu gefährden. Ciao
06.09.2008 - 16.53 Uhr
Eintrag von neuer Rauchcluberöffner
ich hörte das Rachverbot gilt nur in Personalbetrieben Lokalen,
zum Schutz des Personals.
Das Personal weiß das dort geraucht wird und will dort trotzdem seinen Lebensunterhalt dort verdienen.
Es hat also nichts mit den Nichtrauchern zutun.
Na toll, meine Frau raucht zu Hause aber im Lokal darf Sie es nicht,
Ich glaube ich werde demnächt in den Lokalen wohnen. Ha Ha
Gruß
14.07.2008 - 22.58 Uhr
Eintrag von Sven
Jedes Bundesland hat nun sein eigenes Raucherbevormundungsgesetz. Es hätte genügt wenn die Gastronomen ab einer gewissen Grösse in Nichtraucher- und Raucherraum aufteilen könnten. Was die Gastronomen in NRW und in Thüringen noch lernen müssen haben die Bayern (dank des oberschlauen Herrn Schmid) nunmehr in 6 Monaten schon begriffen. Demnach gab es in den Bayrischen Kneipen ca. 50% Umsatzrückgang. Somit haben ca. 80% in einen Raucherclub umfunktioniert, haben den Laden dicht gemacht oder drehen weiterhin Däumchen hinter den Tresen.
Ein ganz findiger Wirt in Bayern hat im Schaukasten mit der Speise- Getränkekarte folgenden Hinweis:
Dieses Lokal ist ein Raucherclub. Jeder Gast der dieses Lokal betritt akzeptiert das andere Gäste rauchen und ist für 60 Minuten Mitglied auf Probe. Erst danach muss er offizielles Mietglied werden.
Somit müssen Gäste die auf der Durchreise sind nicht vor die Tür geschickt werden.
Fazit: Der Gastwirt der seine Gäste zum Rauchen vor die Tür schickt ist selbst daran schuld. Die kommen meist nicht mehr wieder.
Im September bekommt dann die CSU die Quittung bei den Landtagswahlen.
14.07.2008 - 01.14 Uhr
Eintrag von kades
am 5.7. war es wieder so weit: unser obligatorischer besuch unserer lieblingsparty stand an (findet einmal im monat statt). ich hatte mich wieder sehr auf den abend gefreut, da für meinen verlobten und mich dort einfach alles stimmt: die location, die athmosphäre, die musik. aber leider hatte ich vergessen, dass es auch für uns in nrw ab juli ernst wird...
so hieß es also als wir ankamen auch für uns: absolutes rauchverbot! wir zahlten die 6 euro eintritt (apropos: krieg ich jetzt 3 euro zurück, da ich den halben abend vor der tür stand???) aber schon im eingangsbereich fiel auf, dass bei weitem nicht so viel los war wie sonst. als wir dann in die halle kamen bin ich fast aus den latschen gekippt. so einen derartigen gestank hab ich selten erlebt. ein cocktail aus etlichen verschieden, penetranten schweißnoten stieg in meine nase und brannte sich in mein gehirn. ich habe ernsthaft überlegt ob ich überhaupt meine jacke abgeben soll, es war widerlich. letztendlich entschieden wir uns vorerst auf ein getränk zu bleiben. aber die gemütlichkeit die an so einem abend eigentlich an erster stelle stehen sollte blieb außen vor. nun hieß es den abend durchorganisieren: die zeit für das getränk einplanen, das leere glas abegeben und pfand abholen und dann ab vor die tür. nach einem abend der geprägt wurde durch: rein in den laden, raus aus dem laden, war die entscheidung schnell klar- das war unser letzter besuch dort und in anderen discotheken!!
das grundgesetz und „die würde des menschen“ scheint wohl doch antastbar zu sein! ich habe mich jedenfalls diskriminiert und erniedrigt gefühlt. und in meiner freien gestaltung beschnitten.
ebenso werden das wohl viele wirte sehen, wobei diese einen anderen nicht ganz unwichtigen grund haben um das gesetz als eingriff in die freie entscheidung zu empfinden: ihre existenz!!!
das gesetz wurde aufgrund einer „studie“ (eigentlich eine publikation, die später zur studie umbenannt und von den medien leichtfertig übernommen wurde) begründet. diese heißt :“passivrauchen- ein unterschätztes risiko“. verantwortlich dafür sind das dkfz (deutsches krebsforschungszentrum) und who (world health organisation).
dort ist von ca. 3300 menschen die rede die aufgrund von passivrauchen jährlich sterben. wobei diese zahlen immernoch fragwürdig sind, da ihre berechnung wissenschaftlich unkorrekt ist!!!
dass rauchen schädlich ist wissen wir wohl alle. dass passivrauchen allerdings so schädlich ist wie in dieser publikation angegeben, ist fraglich.
es gibt zwei sehr interessante offene briefe von hernn werner paul an die vorsitzende des dkfz, die noch mal ein ganz anderes licht auf die angelegenheit werfen. ich möchte hier keine schleichwerbung machen, ich kenne diesen mann nicht. aber er hat eine verfassungsklage an das bundesverfassungsgericht karlsruhe geschickt und einen weg gefunden sich zu wehren.
ich bin das verhalten der politiker leid und fühle mich in diesem staat entmündigt. sollte dieses gesetz bestehen bleiben – ende juli wissen wir mehr – hoffe ich, dass die „minderheit“ raucher, die übrigens ein viertel der menschen in deutschland darstellt, aufsteht und auf die barrikaden geht!!!!
11.07.2008 - 14.50 Uhr
Eintrag von schonimmer nichtraucher
Seit dem nun auch endlich in NRW das Nichtraucherschutzgesetz gilt, sind wird schon
3x zu 6Personen essen gegangen und fanden
es sehr angenehm....zuvor haben wir uns meist zu Hause abgewechselt, den auf freiwillige Rücksichtnahme haben wir viele Jahre vergeblich gehofft!
Wenn also jetzt Wirte Pleite gehen sollten, dann sich das NICHT die Nichtraucher Schuld,sondern
die ach so guten Raucher Freunde denen ihre
Sucht wichtiger ist , wie der jahrelange gute "Kumpel" hintern Tresen.
Morgen gehen wir übrigens wieder essen!
und bald wird der Wirt dann sicher auch unser
"gute Kumpel" werden.
10.07.2008 - 22.55 Uhr
Eintrag von Tanja
Wir haben auch eine kleine Kneipe, in die seit
01.07.08 deutlich weniger Gäste kommen.
Man hat es in der Gastronomie ohnehin schon
sehr schwer, da ein die Steuern und Nebenkosten auffressen. Sollte keine Sonderregelung für 1-Raumgaststätten gefunden werden, sehe ich spätestens im Winter das "AUS": Dann soll doch unser toller Staat sehen wo er seine Steuern her bekommt, dann machen wir halt auch einen auf Harz 4.
10.07.2008 - 19.09 Uhr
Eintrag von glocken
Wirte sind SELBSTÄNDIGE Unternehmer und dürfen nicht entscheiden, ob sie ein Raucher - oder Nichtraucherlokal sein wollen. Diese Bevormundung durch die Politik finde ich unglaublich. Wie lange lassen sich die Deutsch noch vera...... Sektsteuer, Mineralölsteuer, Soli-Beitrag, sollte ja alles nur vorübergehend eingeführt werden.
Ja, aber die Tabaksteuer wird auch weiterhin gern eingenommen.
Es wird interessant werden, wenn ich mich mit Freundinnen treffe, die nicht rauchen. Ins Lokal gehen und ich renne dann immer zum rauchen raus? Da kann ich dann wirklich besser zuhause bleiben. - Hinterher wird dann wieder über die fehlenden Umsätze gejammert.......und man hat wieder einen Grund für Preiserhöhungen.
Wirklich armes Deutschland..
10.07.2008 - 12.08 Uhr
Eintrag von anonym
Warum beschwert ihr euch denn alle? Wir haben unsere "netten Politiker" doch gewählt! Vielleicht sollten wir es uns mal abgewöhnen immer nur still zu halten. Wir jammern und jammern aber mehr auch nicht. Was wird als nächstes kommen? Wird man uns die Redefreiheit nehmen oder kommt vielleicht die Zwangsarbeit? Die Damen und Herren aus der Politik werden von uns Bürgern bezahlt, würde ich so mit meinem Arbeitgeber rumspringen, hätte ich schon die Kündigung.
Liebe Grüße aus Düsseldorf
10.07.2008 - 09.12 Uhr
Eintrag von Monika Linden
Ich habe selbst eine Gastronomie und bin sehr überrascht: Bisher konnte ich keine Einbußen finanzieller Art feststellen. Vieles ist auch positiv, da beißt die Maus keinen Faden ab. Meine Angst geht eher Richtung Winter, da wird es sich zeigen!
Ich hörte, dass in Holland die Krankmeldungen in der Gastronomie stark in die Höhe geschossen sind, da die rauchenden Mitarbeiter, die ja eigentlich geschützt werden sollen, ohne Jacke rausgehen und sich dort erkälten. Meine Mitarbeiter nehmen diesen Schutz für sich selbst übrigens nicht in Anspruch, die rauchen fast alle.
Ich bin der Meinung, dass das Gesetz nicht gut durchdacht wurde, wie so viele Gesetze. Es wird nicht zu Ende gedacht und so macht jeder was er will und ein Gesetz zu umgehen, Schlupflöcher zu finden, wird zum Volkssport. Da kommt ja noch was auf uns zu! Gehen die Leute raus zum rauchen, kommt ruck zuck eine Beschwerde wegen Lärmbelästigung! Was könnte man sich denn da noch schnell für ein Gesetz einfallen lassen? Redeverbot während des Genusses einer Zigarette?
Ich weiß noch immer nicht, wie ich das Gesetz finden soll, von meinem beruflichen Interesse mal ganz abgesehen. Die Zankerei stört mich am meisten.
09.07.2008 - 22.35 Uhr
Eintrag von Reinhold Pranger
Bravo! Ich finde es super, dass sich endlich einmal Bürger gegen die Bevormundung durch die Politik wehren und nicht jede Kröte schlucken, die die Politiker den Bürgern vorwerfen! „Raucherclub“ ist nur im Augenblick die Antwort zu diesem nicht vollständig durchdachten Gesetzes.
Warum sollte sich nicht jeder mündige Bürger selbst aussuchen können, in welches Lokal er geht ? …. Nichtraucherlokal oder Raucherlokal !! Der Gastwirt sollte selbst bestimmen können, ob er ein Nichtraucherlokal oder ein Raucherlokal führt. Aber nein, die Politik will es anders und das Diktat heißt: „Raucher raus“ !!!!
Freundschaften zwischen Nichtrauchern und Rauchern, die seit Jahren gemeinsam in Ihrer Stammkneipe über das aktuelle Tagesereignis oder Fußball diskutieren, können so auch einfach kaputt gemacht werden,
Heute heißt es Raucher raus und morgen bekommt der Bürger womöglich noch vorgeschrieben, bei welcher Partei er nur noch sein Kreuzchen bei der nächsten Wahl machen darf und in welchen Supermarkt er zukünftig nur noch einkaufen darf.
09.07.2008 - 15.13 Uhr
Eintrag von Stang aus Düsseldorf
Dieses Nichtraucherschutzgesetz macht unsere Wirtschaft kaputt und nimmt unsere Freiheit als mündige Bürger!
Jeder sollte selber entscheiden ob er raucht oder nicht und nicht der Staat! Und eins sollten wir uns mal vor Augen halten,der Staat sind wir Bürger und NICHT die Politiker!
Deutsche sollten mal die traute haben zu rebellieren und sich nicht alles gefallen lassen.
Irgendwann kommt noch von unseren Politikern,dass in Kneipen und und Restaurants Alkoholverbot herrscht.
Vielleicht müssen wir,wenn wir Blähungen haben,den Staat um Erlaubnis fürs Pupsen fragen!?
Ich kann nur noch dazu sagen:Ich habe damals das Buch Geoge Orwells 1984 nicht für bare Münze genommen:!!! Aber jetzt ist es bittere Wirklichkeit !!!
08.07.2008 - 20.52 Uhr
Eintrag von Claudia
Wir hatten für Samstag 5.7. eine Geburtstags-Einladung ins Restaurant. Ich fand es toll, da ich bedenkenlos meine 8 Monate alten Zwillinge mitnehmen konnte. Wäre es vor dem 1.7. gewesen und noch nicht rauchfrei, hätte ich die Einladung abgesagt.
Ich gebe aber zu, dass ich es nicht nur für die Kinder sondern auch für mich selbst angenehmer fand, die typische Alle-Sachen-die-man-im-Restaurant-anhatte-Waschaktion (die wohl alle Nichtraucher kennen) fiel zumindest weg.
08.07.2008 - 19.37 Uhr
Eintrag von Alex
Bislang konnte ich als Raucherin mit meiner Freundin (Nichtraucherin) überall Essen oder nur Eisessen gehen. Es war nie ein Problem. Wenn wirklich zu viel Qualm in dem Lokal für meine Freundin war, haben wir uns eben an die offene Türe gesetzt. Nun fallen diese gemütlichen Abende bei schlechtem Wetter aus, da - wenn überhaupt Weggehen angesagt ist - nach dem Verzehr direkt bezahlt wird. Dann kann man sich auch von dem Pizza-Service etwas bestellen und zu Hause essen.
Wenn man als Raucher das Rauchen gewöhnt ist, verbindet man dies auch mit einer gewissen Gemütlichkeit und bestellt sich nach dem Essen noch einen Kaffee oder ein Likör und bleibt länger in dem Lokal.
Ich halte die spanische Lösung für die Beste, da jeder Wirt und jeder Gast selbst entscheiden kann.
Auch wenn das Rauchen gesundheitsschädlich ist, geht aufgrund der ständigen Regelmentierungen ein Stück Lebensqualität verloren. Wir Deutschen hatten endlich aufgrund der Globalisierung gelernt, dass sich das Leben mehr und mehr außerhalb der Wohnung abspielt und nun dieser Rückschritt! Hoffentlich führen die daraus resultierenden Depressionen nicht auch zu Krankheiten...
08.07.2008 - 14.58 Uhr
Eintrag von Kim
Ich bin selber Raucher und mittlerweile genau wie mein Mann und viele von unseren Bekannten, Mitglied in 3 Raucherclubs. Auch in bin der Meinung, das die Nichtraucher, die geschützt werden möchten, das selber entscheiden, indem sie zu Hause bleiben oder Nichtraucherkneipen aufsuchen. Wobei ich aber sehr viele Nichtraucher kenne, die sich vom Qualm nicht gestört fühlen und stattdessen lieber in einen Raucherclub eintreten als auf ihre netten Plaudereien bei einem gemütlichen Bier zu verzichten. Ich hoffe Karlsruhe stimmt für uns Raucher. Toi Toi Toi
08.07.2008 - 12.48 Uhr
Eintrag von Petra
Wir haben eine Kneipe unten im Haus. Seit letzter Woche treffen sich die Raucher vor der Tür. Super jetzt habe ich die Lärmbelästigung und den Qualm in meinem Wohnzimmer! Wer schütz mich in meinen eigenen vier Wänden?
08.07.2008 - 12.23 Uhr
Eintrag von LuReinert
Guten Tag liebes Antenne Team,
zum Nichtrauchergesetz muss ich mir einfach mal Luft machen:
Als toletanter Nichtraucher gehe ich regelmäßig in zwei Stammkneipen in meiner direkten Nachbarschaft. In der einen wurde ich nun dringlich gebeten, mich in eine Liste einzutragen. Ohne irgendwelche finanziellen Pflichten.
Damit wäre ich Mitglied in einem Raucherclub. Ich fragte daraufhin warum, denn ich möchte ja auch in Zukunft, ohne mich über Raucher zu beschweren, in meiner Stammkneipe ein Bierchen trinken. Die Antwort war schwammig; sinngemäß wäre dies notwendig wenn einmal eine Kontrolle kommen würde.
Wie pervers ist denn die gesamte Situation um das NICHTRAUCHER-Gesetz aus dem Ruder gelaufen? Als überzeugter, aber toleranter, Nichtraucher muss ich einem Raucher-Club beitreten. Hier läuft einiges schief! Ich möchte nicht so weit gehen, dass Raucher sich nicht disziplinieren können, aber wenn jetzt ein Aushebeln eines gültigen Gesetzes mit dem Umweg einer Raucherclub-Mitgliedschaft regelrechte Keile zwischen Stammtischen, Freundeskreise und zwanglosen Geselligkeiten treibt, dann ist dies ein typischer Schuss in den Ofen.
Gruß
Lu Reinert
Düsseldorf-Wersten
08.07.2008 - 11.29 Uhr
Eintrag von Clas Hillebrand
Gleiches Recht für ALLE Arbeitsplätze!
Die Diskussion um Tabakabgase bezieht sich auf deren Gefährlichkeit für die Gesundheit...von Nichtrauchern, ...aber auch von Rauchern.
Wann berichten die Medien denn endlich einmal über die ungerechte Behandlung der Bürger an "Arbeitsstätten im Publikumsverkehr" (FriseurInnen, Autohausbeater, Sozialarbeiter im Klientenkontakt u.v.a.m), unter die
bis 2006 auch die Gastronomie fiel!?
Beamte (incl. Politiker!!) haben einen RECHTSANSPRUCH auf rauchfreie Atemluft an Ihrem Arbeitsplatz, während für o.g. Berufsgruppendem Arbeitgeber die Kompetenz obliegt, seine Beschäftigten "zu schützen"!
Liebe Antenne Düsseldorf: können Sie sich vorstellen, einmal eine Sendung zu initiieren, um
Höhrer zu Wort kommen zu lassen die während der Arbeit beraucht werden?
08.07.2008 - 11.14 Uhr
Eintrag von Heiner
Eigentlich ist alles gesagt. Warum geht man in die Kneipe? Um gemütlich ein Bier zu trinken, mit anderen Leuten quatschen, aber auch um gemütlich eine Zigarette zu rauchen. Ich bin selber Raucher un kann in Restaurans auch gut auf meine Zigarette verzichten. Die spanische Lösung halte ich auch für die Beste. Warum muss man erst einen Raucherclub gründen. Überlast es den Wirten selber, ob sie eine Raucherkneipe führen wollen ode nicht. Niemand wird gezwungen in eine Raucherkneipe zu gehen. Aber den kleinen Kneipen läuft die Kundschaft weg. Und bei denen zählt jeder Euro Umsatz. Es ist nicht egal ob 5 Raucher woanders ihr Bier bei einer grösseren 2-Raum Kneipe trinken wo sie auch rauchen können.
08.07.2008 - 10.49 Uhr
Eintrag von Sylvia
Mein Gott.....nur das neue Gesetz ist doch wirklich Schuld, dass die Raucher plötzlich noch mehr geächtet werden. Viele Nichtraucher (die meisten) denken nun, sie hätten einen Freifahrtschein, die Raucher zu beschimpfen und zu kontrollieren. Wieso kann man nicht völlig normal damit umgehen, wieso machen wir in NRW es nicht so wie die Spanier. In Kneipen bis 100qm darf weiterhin geraucht werden. Jeder Nichtraucher kann sich, wie wir Rauchen auch, seinen Arbeitsplatz aussuchen - Raucher oder Nichtraucher Lokal. Es wird doch niemand gezwungen in einer Bierkneipe als Nichtraucher zu arbeiten.
Wieso darf in einer "Einmann/fraukneipe", da ist niemand, der seine Mitarbeiter qäult....er arbeitet für sich, nicht geraucht werden? Ja gibt es tatsächlich.
Wir sind doch keine unmündigen Bürger, denen man alles verbieten kann...wieso gehen wir nicht mit unseren Wirten auf die Straße? Wieso lassen wir uns immer alles gefallen????
Viele Grüße
Sylvia (Raucherin) ich schäme mich....
08.07.2008 - 08.53 Uhr
Eintrag von guido
Kneipen sind meiner Meinung nach keine öffentlichen Räume,da jeder Wirt Hausrecht hat! Keiner muss hineingehen. Unsere Skatrunde hat dieses weltfremde Gesetz schon gesprengt, unsere gemeinsamen Kneipenabende zwischen Rauchern und Nichtrauchern werden in die privaten Räumlichkeiten verlegt,macht die Kneipenkultur ruhig kaputt!!! Ich weiss für mich das ich als entmündigter Raucher nicht mehr zur Wahl gehen kann,und so denken sehr viele! Bis jetzt war ich regelmässiger Wähler, aber irgendwann reichts mit der Verarsche!!!
07.07.2008 - 21.56 Uhr
Eintrag von diddi
typisches versagen unserer politiker,wollen es allen rechtmachen,verunsichern jedoch mit dummen ausnahmen die bevölkerung. schade auch für die vielen beschäftigten in der gastronomie,(auch wenn die oft selber raucher sind), die weiterhin dem gualm ausgesetzt sind. bei konsequentem gesetz,wäre die ganze diskusion in 3 monaten vorbei gewesen
07.07.2008 - 19.13 Uhr
Eintrag von K.Schulz
Wenn das unsere einzigen Sorgen sind, dann ist ja alles in Ordnung ich bin selbst Raucher und mir ist das so was von egal,ich bin nur mal gespannt wann das Pommesverbot für dicke Kinder kommt
07.07.2008 - 14.34 Uhr
Eintrag von Stefan
Da das Wetter letzte Woche doch gut gestimmt war, ist das Nichtrauchen in Gaststätten noch nicht so ins Gewicht gefallen, da man meistens draußen gesessen hat.
Da ich persönlich eher kleinere Kneipen bevorzuge, ist das Problem von den Wirtsleuten her durch entstandene Raucherclubs auch gelöst worden.
07.07.2008 - 14.01 Uhr
Eintrag von Uwe 44
Also ich finde es traurig das der Satt mit einem Gesetz in das Recht der Persönlichen Entfaltung eines jeden eingreift und das rauchen in Kneippen verbietet ! Muss doch jeder selber wissne ob er raucht , Und jeder Nichtraucher muss selber wissen ob er in eine Kneippe geht . Zwingt Ihn ja keiner da rein zu gehen und seine Gesundheit zu gefährden ! Ich selber bin Nichtraucher und bin auch immer in Kneippen gegangen ! Ich finde das lächerlich was der Staat da macht . Sollten die lieber mal den Alkohohl in der Öffentlichkeit verbieten !
07.07.2008 - 13.50 Uhr
Eintrag von Miriam
Als Nichtraucher bin ich dem Nichtrauchergesetz gegenüber natürlich sehr positiv eingestellt. Ich war am Samstag abend in der Altstadt und es war überall so erstaunlich nikoltinfreie Luft in den Kneipen und Discos. Vielleicht macht es jetzt mal wieder mehr Spaß auszugehen!!
07.07.2008 - 13.44 Uhr
Eintrag von Petra Kamps
Ich finde es traurig, dass es das Schlupfloch mit den Raucherclubs gibt. Das Gesetz ist dadurch in meinen Augen vollkommen am Ziel vorbei. Das finde ich, ist allerdings typisch für Deutschland. Kann ich jetzt eigentlich auch einen privaten Automoilbclub gründen und bin dann nich mehr verpflichtet mich im Auto anzuschnallen??? Wäre ja durchaus berechtigt!
07.07.2008 - 13.35 Uhr
Eintrag von Nils
In der Neusser Innenstadt sind sehr viele kleineren Kneipen jetzt Raucherclubs. Ohne seine persönlichen Daten herauszugeben und Mitglied zu werden kommt man nur noch in die größeren Kneipen hinein, die seperate Räume haben.
07.07.2008 - 13.21 Uhr
Eintrag von Stefan Kegler
Ich durfte am Freitag meine ersten eigenen Erfahrungen mit dem Thema Raucherclub machen.
Wir wollten zu viert (alle Nichtraucher) nach dem Kino noch ein bischen Billard spielen (in Heerdt). Ich habe mich schon drauf gefreut endlich mal ohne den ätzenden Gestank der Raucher spielen zu können, aber schon am Tresen kam die Ernüchterung. Jedem von uns wurde ein "Mitgliedsantrag" für den neu gegründeten Raucherclub vorgelegt, den wir unterschreiben sollten. Andernfalls dürften wir nicht spielen.
Wir haben dann noch angefangen zu diskutieren welchen Sinn es als Nichtraucher hätte einem Raucherclub beizutreten, aber es war nichts zu machen.
Wir haben nicht unterschrieben und sind wieder gegangen. Welchen Sinn hat ein (meiner Meinung nach sehr gutes) Gesetz, wenn es jeder einfach so und anscheinend auch noch legal umgehen kann? Was soll das?
Ach ja... Die Begründung der Betreiber war einfach: "Der Großteil unserer Kunden raucht, also schmeissen wir lieber die Nichtraucher raus".
Ja klar... Schon mal daran gedacht das bisher weniger Nichtraucher da waren weil die keinen Bock hatten sich vollqualmen zu lassen? Und das sich das ja auch mal ändern könnte? Nein... wahrscheinlich nicht.
Ich hoffe die EU beeilt sich diese Lücke im Gesetz zu schließen, so gehts jedenfalls nicht ...
07.07.2008 - 08.55 Uhr
Eintrag von samjoa
Die Dummste Veranlasung seit es Zigaretten gibt. Ich denke, das wir in einer Zivilisierten Welt leben. Das es kindern Verboten ist find ich OK, als Erwachsener sollte man sich seiner Sache bewust sein, was man da Tut. Also mich Stört es nicht wenn in einer Kneipe Geraucht wird- bin seit ca. 7 Jahren Nichtraucher, und wenn ich in die Kniepe/ein Lokal, wo es Geraucht wird rein gehe, dann weis ich auch worauf ich mich da einlasse.
07.07.2008 - 03.48 Uhr
Eintrag von Tegel
Genau, dass ist es ! Nie war es ein Problem wenn Raucher und Nichtraucher den Abend verbracht haben. Jetzt wird im allgemeinen Gesundheitsterror dieser Quatsch als Gesetz installiert. Plötzlich ist der Abend in der Kneipe gemeinsam nicht mehr möglich. Die Raucher suchen Alternativen und die die plötzlich so gesundheitsbewußten Nichtraucher jammern, dass die Kneipe zumacht oder die Stimmung im Eimer ist. Grüße aus Hessen
06.07.2008 - 14.29 Uhr
Eintrag von garlic 45
Da selbst Gaststätten mit Küche sich zu Raucher
clubs erklärt haben, wird in meiner Stammkneipe
wohl demnächst dasselbe passieren.Schade!!
Im Gesetz heißt es, das Raucherclubs nur in GERINGEN Mengen Getränke und Speisen anbieten dürfen.
Wir haben doch wohl ein Raucherschutzgesetz.
Hoffentlich entscheiden die Bundesrichter schnell, um den Spuk zu beenden.
06.07.2008 - 07.39 Uhr
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