Fritz Wunderlich

Werbung, Karneval

Fritz Wunderlich

Fritz Wunderlich

Aufgewachsen in Krefeld konnte ich der Sogwirkung der Landeshauptstadt nicht lange widerstehen. Und was hört der waschechte Düsseldorfer? Eben. Da war es sozusagen unausweichlich, dass ich als Student der Medienwissenschaften früher oder später beim meistgehörten Sender Düsseldorfs landete.

Nach längerem Reinschnuppern und einem Hörfunkvolontariat habe ich lange Jahre als Redakteur für Antenne Düsseldorf gearbeitet, bis die Versuchung, mal wieder "was Anderes" zu machen, einfach zu groß wurde. Mittlerweile bin ich selbstständig, habe ein kleines Tonstudio, arbeite als Sprecher und kehre immer wieder gerne in die heiligen Hallen des Senders zurück, wenn mal Not am Mann ist.

Das Wichtigste in Kürze

Geburtsjahr: 1961
Geburtsort: Lank-Latum
E-Mail: wunderlich@antenneduesseldorf.de

Musik fürs Leben

Ganz schön schwierig, mittlerweile fast 40 Jahre Musikgeschmack auf drei Titel zu reduzieren. Da ich als Teenie natürlich nicht an den etwas härteren Sachen vorbeigekommen bin ... auch ohne Headbanging und Stagediving (Gab's das damals überhaupt schon?): "Radar Love" von Golden Earring erinnert mich an die damals legendären Parties bei meinem Freund Carlo. Übrigens auch der Grund, weshalb ich nie mehr in meinem Leben einen Tropfen Mariacron anrühren werde.

Natürlich sollen auch die 80er zu ihrem Recht kommen. Immerhin habe ich infolge meiner Begeisterung für die zeitgenössische Musik als Bassmann in verschiedenen Formationen jahrelang den Darm gezupft. Aus diesem Grund, auch, wenn die Auswahl schwer fällt: "Sex & Drugs & Rock 'n' Roll" von Ian Dury.

Ich muss zugeben: Seitdem ich selbstständig bin, bekomme ich nicht mehr mit, was gerade hip ist. Deshalb ist mein letzter Hörtipp auch etwas losgelöst von aktuellen Trends: "Now an then" von Silje Neergard.

Düsseldorf-Insidertipp

Na, ob das noch ein Insidertipp ist? Nichtsdestotrotz ist das Zerogradi auf der Martinstraße 77 in Bilk immer wieder einen Besuch wert. Seit ich den kleinen - früher als Pizzeria Gianni bekannten - Familienbetrieb kenne, bin ich ein Fan der Familie Mastronardi, die seit der Eröffnung im Jahr 1982 die Geschmacksnerven der Bilker verwöhnt. Spezialität des Hauses: die hauchdünnen und knusprigen Pizzen. Mit einer Kombination aus schriller und uriger Atmosphäre, lockerem Umgangston und familiärem Flair schafften es Signor Gianni und seine Frau Nina sogar, sich mit ihrem kleinen Familienbetrieb in einem Kriminalroman des Düsseldorfers Jagomir Krohm zu verewigen.

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