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Meldung vom 05. Februar 2018

Wehrhahn-Prozess mit Beweisaufnahme fortgesetzt

Im Wehrhahn-Prozess hat die Anklage weitere Indizien präsentiert, die die Schuld des Angeklagten Ralf S. beweisen sollen. Die Staatsanwaltschaft hat dem Gericht Nazi-Propaganda gezeigt, die die Polizei beim mutmaßlichen Bombenleger gefunden hatte, unter anderem Hakenkreuz-Abzeichen. Der Angeklagte sagte dazu, bei den Sachen habe es sich um Theatermaterial gehandelt. Andere Beweismittel seien angeblich von Kunden in seinem Militaria-Laden abgegeben worden. Der 51-Jährige bestreitet seit Prozessbeginn die Tat. Die Staatsanwaltschaft versucht ihn anhand von Indizien zu überführen. Sie ist sich sicher: Ralf S. hat die Bombe aus Fremdenhass gezündet und hat ihn deshalb wegen mehrfachen versuchten Mordes angeklagt. Bei dem Anschlag waren im Sommer 2000 zehn Menschen verletzt worden, einige von ihnen lebensgefährlich. Die meisten Opfer waren Juden aus Osteuropa.

05.02.2018 - 07:40

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