Nachrichtenarchiv

Meldung vom 02. Februar 2018

Neue Aktion: "Leben retten - Rettungsgasse"

Polizei und Feuerwehr in Düsseldorf haben am Mittag (02.02.2018) den Startschuss für eine neue gemeinsame Aktion gegeben. Unter dem Motto "Leben retten - Rettungsgasse" bilden sollen Autofahrer sensibilisiert werden. Zu häufig nämlich stecken Retter auf dem Weg zu Einsatzorten im Stau.  Polizei und Feuerwehr berichteten heute von erschreckenden Beispielen aus dem Stadtgebiet und von den Autobahnen. So hatte die Feuerwehr bei einem Unfall mit einem Gefahrguttransporter vom Höherweg bis zum Südring für knapp 3 Kilometer eine halbe Stunde gebraucht, weil nirgends eine Rettungsgasse gebildet worden war. Ähnlich erging es der Polizei bei einem Unfall auf der A46 zwischen Düsseldorf und Wuppertal. Hier benötigte der Einsatzleiter zwei Stunden und wurde unterwegs von LKW-Fahrern mit ausgestrecktem Mittelfinger beschimpft. Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit Strafen ab 200 EUR aufwärts rechnen. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Auf Autobahnen müssen Autofahrer, die auf der linken Spur unterwegs sind, an den ganz linken Rand fahren. Alle anderen fahren jeweils ganz nach rechts, um so eine ausreichend große Rettungsgasse zu bilden. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

02.02.2018 - 15:06

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