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Meldung vom 02. Februar 2018

"Stay" kritisiert Entscheidung zum Familiennachzug für Flüchtlinge

Viele Flüchtlinge müssen weiterhin geduldig sein. Denn der Bundestag hat entschieden, die Familien der Flüchtlinge dürfen nicht, wie eigentlich vorgesehen, im März, sondern erst im August nach Deutschland nachgeholt werden. Neben der Fristverschiebung wurde auch über das Limit abgestimmt. Es dürfen dann pro Monat 1.000 Ehepartner, minderjährige Kinder und Eltern aus humanitären Gründen nachziehen. Dieses Gesetz muss im Detail aber noch erarbeitet werden. Dabei soll die bereits bestehende Härtefallregelung aus dem Ausländergesetz angewendet werden. Knapp 100 Menschen konnten darüber im vorigen Jahr nach Deutschland kommen.  Viele Flüchtlingsorganisationen lehnen die Entscheidung ab. Mit der Verzögerung und Einschränkung des Familiennachzugs würde laut der Düsseldorfer Initiative "Stay" gegen das Grundgesetz und die Werte unserer Gesellschaft verstoßen.

02.02.2018 - 05:28

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