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Meldung vom 07. Dezember 2017

Diskussion um Verbot von verkaufsoffenem Sonntag

Wer am Sonntag (10.12.) in der Innenstadt nach Geschenken suchen wollte, kann sich diesen Plan vorerst wohl abschminken. Auf Antrag von ver.di hat das Verwaltungsgericht den geplanten verkaufsoffenen Sonntag verboten. Die Stadt will dagegen jetzt noch Beschwerde einlegen. Damit wissen die Hndler weiterhin nicht endgltig, ob sie Sonntag im Laden stehen mssen, oder nicht. Der Handelsverband ist besorgt, dass das Hin- und Her dem Image der Einkaufsstadt Dsseldorf schaden knnte. Fr die Hndler frchtet der Handelsverband Verluste: Sie htten mehr Ware fr den Sonntag bestellt. Ob sie die noch verkaufen knnen, sei unklar. berhaupt seien verkaufsoffene Sonntage fr den Umsatz wichtig, betonen viele Stimmen - Andreas Hartnigk von der CDU wirft ver.di sogar vor, der Branche zu schaden. Er nennt das Verbot eine "Katastrophe fr den Handel". Unter unseren Hrern ist das Meinungsbild gespalten. Einige finden, wer es an sechs Tagen nicht schafft einzukaufen, werde es auch am siebten Tag nicht hinbekommen. Andere betonen: Ein Ruhetag pro Woche sei wichtig. Es melden sich aber auch Befrworter der Sonntagsffnungen: Die Konkurrenz durch den Onlinehandel und die Nhe zu den Niederlanden sei zu gro, als dass Dsseldorf auf verkaufsoffene Sonntage verzichten knnte. Auch viele Verkuferinnen wollten sonntags arbeiten und htten zum Teil mit den Zuschlgen fr die Sonntagsarbeit geplant.

07.12.2017 - 07:35

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