Närrischer Ohrwurm 2010
Sie stimmten für die Swinging Fanfares
Sieger 2010: Stefan Kleinehr von den Swinging Fanfares zusammen mit Antenne Düsseldorf Chefredakteur Michael Mennicken
Dieser Karnevalshit ist wirklich ein Ohrwurm – genauer gesagt ein Närrischer Ohrwurm: Die Swinging Fanfares haben 2010 erstmals den begehrten Musikpreis von Antenne Düsseldorf gewonnen. Mit ihrem Zwergenlied bekamen sie die mit Abstand meisten Stimmen.
Auf den nachfolgenden Plätzen landeten BOB mit ihrem Titel "Es endet immer mit Sauerei", Achim und Olli mit "Hütt ist dr schönste daag" und die Düssel-Disharmoniker mit dem "Fortunalied". "Insgesamt haben sich rund 10.000 Düsseldorfer an der Abstimmung auf unserer Internetseite beteiligt", freut sich Antenne Düsseldorf-Chefredakteur Michael Mennicken, "eine tolle Resonanz." Dies belege auch den Stellenwert des närrischen Ohrwurms in der Düsseldorfer Musikszene. „Nahezu alle heimischen Bands waren dabei, bei insgesamt 24 Gruppen hatten die Hörer die Qual der Wahl."
Begeistert ist auch Stefan Kleinehr, musikalischer Leiter der Swinging Fanfares und Ex-Karnevalsprinz von Düsseldorf. "Wir freuen uns riesig", so Kleinehr, "in den vergangenen Jahren waren wir schon regelmäßig dicht dran am Sieg, diesmal ist das Zwergenlied offenbar tatsächlich ein närrischer Ohrwurm."" Die Swinging Fanfares sind seit Jahren auch weit über die Düsseldorfer Stadtgrenzen bekannt, während der Karnevalszeit haben sie unter anderem auch Auftritte in Köln oder Krefeld. Im Original stammt das Zwergenlied übrigens aus österreich. Hier hatten die Jungen Zillertaler den Song mit einem anderen Text unter dem Namen Drob'n auf'm Berg im Sommer letzten Jahres veröffentlicht.
Der Närrische Ohrwurm war 2007 von Künstlerin Doris George geschaffen worden. Die 34jährige Mitarbeiterin aus der Werkstatt von Wagenbaumeister Jaques Tilly hatte damals den 20 Zentimeter gro&szlgi;en und rund zwei Kilogramm schweren Ohrwurm kreiert. "Die Trophäe besteht aus einer gipsartigen Masse, der Wurm ist nicht zu schlank, er hat einen dicken Kopf, sieht witzig aus und natürlich hat er ganz große Ohren – so wie es sich für ein Radio-Maskottchen gehört", so George.







