Eurovision Song Contest 2011

Blog zum ESC 2011

Alles rund um das Musikevent des Jahres

Wir berichten für Sie über den diesjährigen Eurovision Song Contest in Düsseldorf. 42 Nationen aus ganz Europa treten im Wettkampf um den besten Song gegen unsere Lena an. Hier erfahren Sie mehr!

Duslog (14): Der kaukasische Beide-Preis

16. Mai 2011, Daniel Fiene

Aserbai-was?

Pieter Van den Berghe (EBU)

Aserbaidschan hat den Eurovision Songcontest gewonnen! Lena (Platz 10!) übergab an das Duo Ell und Nikki die Siegertrophäe. 211 Punkte konnten die Sieger für ihren Song “Running Scared” aus ganz Europa einsammeln. Das war der Höhepunkt von einem bombastischen Showabend.

Zwölf Punkte gab es auch für Düsseldorf: Die Ausrichterstadt des Eurovision Song Contest wird nach dem Event mit Lob überhäuft. Die Shows in der Arena und die Logistik in der Stadt hätten reibungslos funktioniert – die 43 Teilnehmer-Delegationen hätten sich wohlgefühlt, sagte der Intendant des Veranstalters NDR, Lutz Marmor. Die Wahl Düsseldorf sei “goldrichtig” gewesen. Das ESC-Finale am Samstag sahen durchschnittlich fast 14 Millionen Fernsehzuschauer. Nur 1980 und im letzten Jahr gab es eine höhere Einschaltquote beim Grand Prix.

Antenne Düsseldorf Kabarettist Christian Ehring kommentiert den ESC:

Pieter Van den Berghe (EBU)

Die Stimmung in der Stadt:

Die Innenstadt war am Samstag eine einzige ESC-Fanmeile. Zwischen Kö, Altstadt und Rheinufer waren bunt angezogene Fans aus ganz Europa unterwegs. Zehntausende sahen nachmittags den Schützen- und Karnevalisten-Umzug am Rheinufer – abends kamen nach Angaben der Stadt 20.000 Menschen zum offiziellen Public Viewing vor dem Apollo. In der Altstadt zeigte fast jede Bar den ESC – die Party verlief “überraschend ruhig”, sagt die Polizei.

Und während jetzt der ESC-Circus so langsam die Stadt verlässt, fragen wir uns, um was für ein Land es sich bei Aserbaidschan überhaupt handelt?! Erste Hinweise liefert die Wikipedia.

15. Mai 2011, Daniel Fiene

Die ESC-Presseschau

Wir haben für Sie die Abschrift unserer ESC-Presseschau vom Sonntagmorgen bei Antenne Düsseldorf:

Sandy Droste: “Danke Lena” titel heute die Bild am Sonntag – hier ist Antenne Düsseldorf mit der ersten Pressechau am Morgen nach dem ESC! Bei mir ist mein Kollege Daniel Fiene – Daniel, du warst ja auch in der Halle, geben die Zeitungs- und Online-Reaktionen die Stimmung in der Halle wieder?

Daniel Fiene: Absolut! Der Express schreibt “Schade Lena” – aber “Bravo, Düsseldorf – tolle ESC-Show begeistert Europa.” Und es war wirklich eine bombastische Stimmung in der Arena, so etwas hat die noch nie erlebt; was auch an dem genialen Einstieg mit Raabs Satellite-Performance und der Idee, die Leinwand für die Künstler runterzufahren, liegt. Da lobt sogar Spiegel-Online. Die Mission ESC-Erneuerung sei gelungen. ZITAT “Der NDR hat eine beeindruckende Show auf die Bildschirme gebracht. Und Lena hat mit ihrem zehnten Platz mehr als nur ihr Gesicht gewahrt. ” Der Titel des Artikels: “Schmacht-Pop schlägt Bürstenkopf”

Sandy: Was ist deine Lieblingsüberschrift?

Daniel: Die gibt es leider nicht! Die wäre eigentlich “Aserbai-WAS” gewesen. Einmal weil wir doch kaum etwas über Aserbaidschan wissen und weil der Sieg für viele in der Halle eine totale Überraschung war – so
stimmungsmässig. Die Überschrift die ich am meisten gelesen habe ist
Aserbaidschan entthront Lena“. Mittlerweile sind auch die Quoten da
und in Deutschland schauten laute Meedia.de 14 Millionen Zuschauer zu – das sei die drittbeste ESC-Quote seit 30 Jahren. Im letztzen Jahr haben zum Beispiel Lenas Sieg nur ein paar mehr geschaut. Übrigens, schöne Überschrift bei Meedia: “ESC: Taken by Aserbaidschan.”

Sandy: Was schreibt denn die internationale Presse?

Daniel: Der Guardian aus Großbritannien kommentierte Lenas Auftritt mit “I’m guessing Germany don’t want to win again.” Deutschland wolle wohl nicht gewinnen und der tolle Auftritt mit Jan Delay wurde lediglich mit der Frage gewürdigt: “What’s this, Anonymous German Man? ” Was ist das für ein anonymer Deutscher Mann. Die rote Laterne beim Wettbewerb hatte ja die Schweiz. Der Schweizer Blick schreibt heute Morgen: “Europa watscht Schweiz ab: Anna, das hast du nicht verdient.” Wenn wir schon bei der der internationalen Presse sind, kann ich ja auch die Welt zitieren: “Was uns im kommenden Jahr in Aserbaidschan erwartet, darauf dürfen wir gespannt sein. Und vor allem schon vorher, wie der NDR den nächsten deutschen Vorentscheid organisieren wird. Denn Lena steht, das gab sie schon bekannt, ganz sicher nicht noch ein drittes Mal zur Verfügung.” Hat ja auch was gutes!

Sandy: Danke Daniel! Die Presseschau zum ESC hier in Düsseldorf – bei Antenne Düsseldorf.

15. Mai 2011, Daniel Fiene

Duslog (13): Der Pyrovision Song Contest

14. Mai 2011, Daniel Fiene

Blue waren bei uns

Nachdem das Vereinigte Königreich die letzten drei Jahre immer das Schlusslicht bildete, will das Land nun wieder ganz oben mit dabei sein. Erreicht werden soll das mit der britischen Boyband Blue, die bereits ihr zehnjähriges Gründungsjubiläum feiert und somit viel Erfahrung mit sich bringt. Blue wollen noch einmal mit ihrer Karriere durchstarten und waren deswegen auch zu Besuch bei uns im Studio und haben über ihre bisherige Zeit beim Eurovision Songcontest gesprochen.

Teil 1

Teil 2

14. Mai 2011, Daniel Fiene

Unser Finalplaner

Wir haben für Sie einen Finalplan zusammengestellt: Dort finden Sie alle Startpositionen, Infos zu den Interpreten aus den einzelnen Ländern und die passenden Videos. So können Sie sich perfekt auf das ESC-Finale heute Abend vorbereiten.

Hier geht es zu unserem ESC-Finalplaner.

14. Mai 2011, Daniel Fiene

Eurovision-Songcontest-Splitter am Samstag

Lenas Tagebuch (15):

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Diese Termine stehen heute an:
- Lufthansatag – unter anderem mit “Bilk” und “Dieter Falk feat. Bahar” (Ex-Monrose), ESC-Festivalbühne am Johannes-Rau-Platz, 13 bis 0 Uhr.
- Ausstellung Finnland – das ESC-Land Finnland aus Kindersicht, Kinderspielhaus Flingern, Dorotheenstraße 39, 14 bis 18 Uhr.
- Ein Lied kann eine Brücke sein – Ausstellung: Der Eurovision Song Contest in Büchern, Noten und auf CDs, Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, 11 bis 14 Uhr.
- Douze Points – Ausstellung und Grand Prix-Lounge für Fans, Gäste und Teilnehmer, NRW-Forum, Ehrenhof 2, 11 bis 20 Uhr.
- Offene Kirche und Café – Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 39, Zehn-Minuten-Andachten, 10 bis 18 Uhr.
- ESC aus Schülersicht – Schülerinnen und Schüler des LK Kunst des Görres-Gymnasiums präsentieren ihre Sicht der Dinge, Ballhaus im Nordpark, Kaiserswerther Straße 380, 14 bis 18 Uhr.
- Innehalten in St. Peter – Sonderöffnung des neu eröffneten und gestalteten Kirchenraums, St. Peter, Kirchplatz 2, 12 bis 15 Uhr.
- Museumsführungen – Kunstsammlung NRW, Grabbeplatz 5, 11 bis 18 Uhr.
- Oasen der Ruhe – Offene Kirchen mit muttersprachlichen Seelsorgern, Katholische Kirchen im Stadtgebiet, tagsüber.
- Musikalische Mittagspause – Chöre entführen aus dem Trubel des Alltags, Maxhaus, Schulstraße 1, 12.30 bis 13 Uhr.
- Museumsführungen – Goethe-Museum, Jacobistraße 2, 10 bis 18 Uhr.
- Youth Guide – Jugendliche Infoscouts helfen jungen ESC-Gästen, die schönsten und coolsten Ecken von Düsseldorf zu entdecken, ZeTT Jugendinformationszentrum, tagsüber.
- Vom Creamcheese bis zum Ratinger Hof – “Musik und Kunst in Düsseldorf von 1966 bis 1980″ – Museumsführungen zur Ausstellung, Stiftung Museum Kunstpalast, Ehrenhof 4, 15 Uhr.
- Abendandachten – Tersteegenkirche, Tersteegenstraße 84, 18 Uhr.
- Kleine Orgelmatinée – 30 Minuten Orgelmusik mit Ulrike von Weiss, St. Margaretha, Gerricusplatz 1, 11.15 Uhr.
- Orgelmusik zur Marktzeit – mit dem Kammerchor “schola cantorum”, St. Maximilian, Schulstraße 11, 11.30 Uhr.
- Orgelmusik zur Mittagszeit – St. Antonius, Luegallee 61, 12 Uhr.
- Italienisches ESC-Fest – mit abendlichem Public Viewing, Barbarossaplatz, 12 Uhr.
- Jazz am Carsch-Haus – mit den Bands “The Dusty Lane Jazzband”, “Joscho Stephan Trio” und “Indigo Jazzlounge” als Vorgeschmack auf die Jazz-Ralley (Juni), Pavillon am Carsch-Haus, Heinrich-HeinePlatz 1, 13 bis 19 Uhr.
- Großer Brauchtumsumzug – Düsseldorfer Schützen, Karnevalisten und Musikkapellen gestalten mit zirka 2.400 Teilnehmern einen bunten Brauchtumsumzug, Johannes-Rau-Platz- Rheinuferpromenade Burgplatz Marktplatz, 14 bis 16.30 Uhr.
- Spanien zu Gast – mit Aktionsständen, Musik und spanischen Spezialitäten, Spielplatz und städtisches Familienzentrum, zitty, Klosterstraße 96-98, 17 Uhr.
- Europa klingt am Rhein – unter der Begleitung der Clara-Schumann-Musikschule sind alle, die ein Instrument spielen, aufgerufen, hinzuzukommen und mitzuspielen. Proben sind nicht nötig. Noten unter www.esc.duesseldorf.de, Rheinufer, zwischen Apolloplatz und Burgplatz, 17 bis 18 Uhr.
- Lena-Samstag – Party und Song Contest gucken für Jugendliche ab 14 Jahren mit Programm, Haus der Kirche, Bastionsstraße 6 und Pestalozzi-Haus, Grafenberger Allee 178, ab 19 Uhr.
- Schwul-lesbische ESC-Party – mit Public Viewing für alle schrillen ESC-Fans, ZAKK, Fichtenstraße 40, 20 Uhr

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14. Mai 2011, Daniel Fiene

Duslog (12): Lukas’ Nacht

14. Mai 2011, Daniel Fiene

So war das zweite Halbfinale!

18.000 Zuschauer waren gesten Abend Zeuge, wie die letzten 10 Länder den Sprung unter die Top 25 geschafft haben. Bei einigen war es eine echte Überraschung – wie zum Beispiel bei Estland. Dass die Iren weiterkommen war aber von Anfang an klar. Was im Vergleich zum ersten Halbfinale auffiel: Kommentator Peter Urban war viel besser als beim letzten Mal. Das mag an der Panne oder an seinem Co-Kommentator gelegen haben – aber gestern waren die Kommentare doch  bissiger. Ein Kommentar-Highlight  drehte sich um die Sand-Künstlerin, die mit der Ukrainerin auf der Bühne stand. Da sagte Urban, man hat nicht viel von der Sängerin mitbekommen, aber den ersten Platz im Eurovision Sand kontest hätten die beiden sicher.

Beim zweiten Halbfinale stach die Kapelle aus Moldavien hervor, weil vorher fast nur Balladen oder sehr seichte Sachen gesungen wurden. Ansonsten war wieder viel Feuerwerk und Sternstaub auf der LED-Wand zu sehen und die zweite Bühne, die in den Zuschauerraum ragt, wurde auch endlich mal benutzt – unter anderem von Zypern.  Einen weiteren Höhepunkt gab es zum Schluss: Jedward aus Irland. ESC-Urgestein Johnny Logan hat sie verrückte Trolle genannt. Was wir nach den beiden Halbfinals wissen: Die Final-Künstler könnten nicht unterschiedlicher sein.

13. Mai 2011, Daniel Fiene

Eurovision-Songcontest-Splitter am Freitag

Lenas Tagebuch (14):

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Das 2. ESC Halbfinale haben sich gestern Abend 3,36 Millionen Menschen im Fernsehen angeschaut. Der Veranstalter NDR ist mit diesen Zahlen zufrieden. Noch nie vorher hatte die ARD überhaupt ein Halbfinale live ausgestrahlt. Die Menschen in Deutschland seien ganz klar neugierig auf die Künstler, die am 14. Mai in Düsseldorf zu den Konkurrenten von Lena gehören werden, so ein Sprecher. In der Arena selbst verfolgten 18.000 Zuschauer das 2. Halbfinale.

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In Düsseldorf wird es an diesem Wochenende voll. Die Messe Interpack und der ESC locken zusammen rund 300.000 Gäste an. Für dieses Wochenende hat die Stadt deshalb verschiedene Veranstaltungen organisiert. Zum Beispiel das Public Viewing der Finalshow am Samstag vor dem Apollo Theater. Aber auch tagsüber gibt in Düsseldorf viel zu tun. Samstag um 14 Uhr startet zum Beispiel ein großer Umzug den Rhein entlang – Schützen und Karnevalisten sollen den Gästen so das Düsseldorfer Brauchtum näher bringen. Am Nachmittag sollen sich alle zu einer Menschenkette am Rheinufer treffen und dann die EU-Hymne singen. Am Sonntag startet auch der Tennis World Team Cup in der Stadt. Außerdem haben an diesem Tag alle Geschäfte in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

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Heute Abend haben die 25 Finalisten des Eurovision Songcontest ihre letzte große Generalprobe vor der Entscheidungs-Show morgen. Der Aufritt ist wichtig, da die Jury schon heute ihre Punkte vergibt. Diese machen die Hälfte der Gesamtpunktzahl aus. In der deutschen Jury sitzen unter anderem Entertainerin Ina Müller und die Sängerin der Band Juli, Eva Briegel. Erst morgen Abend können die Fernsehzuschauer per Televoting ihre Stimme abgeben. Die Show heute wird außerdem komplett eins zu eins aufgezeichnet. Gibt es beim Finale eine Panne, können die Aufritte der einzelnen Länder als Aufzeichnung gezeigt werden. So sei man immer auf der sicheren Seite, sagt der Technische Leiter des Events. Für das Finale rechnet der Veranstalter mit mehr als 120 Millionen Fernsehzuschauern.

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Was heute Abend noch los ist:
- Pop & Soul-Musik – mit Jenniffer Kae und Cassandra Steen, ESCFestivalbühne am Johannes-Rau-Platz, 19 bis 22 Uhr.
- Douze Points – Ausstellung und Grand-Prix-Lounge für Fans, Gäste und Teilnehmer, NRW-Forum, Ehrenhof 2, 11 bis 24 Uhr.
- Worship und Gospel – Mitsingen und Mitbeten mit anschließendem Imbiss, Jonakirche, Niederrheinstraße 128, 18 bis 20 Uhr.
- EuroBoat Party – Boatparty des ESC-Fan-Clubs EC Germany e.V. mit internationalen ESC-Stars der letzten Jahre, ab Anleger RobertLehr-Ufer, 19 Uhr.
- Pops for Brass – Der Posaunenchor Hassels spielt Poptitel, Anbetungskirche, Hasselsstraße 71, 19 Uhr.
- Salsa-Tanzparty – Europa tanzt mit Afrika und der Karibik, Bürgerhaus Bilk, Himmelgeister Straße 107 h, 20 bis 24 Uhr.

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13. Mai 2011, Daniel Fiene